mein erster Lyrikband ist in der edition art science erschienen

gina6

titelbild >> wolfgang seierl

1 In China und Japan wurden die Larvenhäute der Zikaden verwendet, um daraus ein Mittel, gegen Ohrenschmerzen, herzustellen.

Dem Grab des ersten Frankenkönigs Chiderich I. († 482 n. Chr.), beziehungsweise seinem mitbestatteten Lieblingspferd, wurden 300 zikadenförmige Schmuckstücke beigegeben.

 

Ein schreibendes Ich, das versucht sich auszulöschen, sich zum Verschwinden zu bringen, doch nur scheinbar. In diesen vergeblichen Versuchen tauchen Landschafts- und Erinnerungsreste auf. Imaginiert wird eine Frau, die sich linkisch in einem sie umschließenden Raum bewegt, in welchem sie letzte Vorbereitungen trifft, die ihr Verschwinden und Nicht Wieder Auftauchen in Gang setzen könnten.

 

 DSC1754b     

 Eine OpernMiniatur von PERIKLIS LIAKAKIS

Libretto nach dem gleichnamigen Theaterstück von DEA LOHER
 

LAND OHNE WORTE ist eine Reflexion über die Möglichkeit von Kunst in unserer heutigen Welt: In K., einer Stadt am Rande der Menschlichkeit, hat eine Malerin Krieg, Gewalt und Armut erlebt, die sich nicht mehr darstellen lassen. Seither weiß sie nicht mehr, was ihr Sujet in der Kunst noch sein könnte. Dea Loher hat ein eindrucksvolles Monodrama geschaffen, das die unbequeme Frage stellt, was Kunst in unserer Welt darstellen, bewirken, verändern kann.

mnemosyne cut

Zwischen Erinnern und Vergessen: In «mnemosyne» treffen zwei Interpretinnen aus den Bereichen Neue Musik und Theater auf einen Komponisten und Klangregisseur. Diese Zusammenarbeit zeitigt ein differenziertes Spektrum von Kompositionen für Flöte, Stimme und Live-Elektronik.

 hocknerdetail

„mnemosyne II“ präsentiert sprachbezogene Kompositionen von Beat Furrer, Reinhold Schinwald, Zesses Seglias, Rebecca Saunders und Christoph Herndler: In Dialog mit den Texten stehend, fördern sie ihre implizit und explizit musikalischen Aspekte zutage, begreifen ihre Architektur als Ausgangspunkt für Klangstrukturen oder Übertragen ihre Semantik in klangliche Metaphern.

invisibile titelblatt bearb 400

in/visibile quasi un monologo circulare (gleichsam ein kreisender Monolog) bezeichnet den Verlauf eines Abends zwischen Klingen und Schweigen: in Gebilden von hoher Ausdruckskraft, Virtuosität und Klarheit, in sorgfältig ausgehörten Gesten an der Grenze des Hörbaren.

FaLang translation system by Faboba