– über Hydra (Reinhold Schinwald)
„ Ein fulminantes Werk... "
Kritiken, Stimmen...
über Die Wand (Marlen Haushofer)
„Vor allem aber ist diese Adaption von 'Die Wand' ein furioses Solo von Schauspielerin Gina Mattiello. Sie spielt eine Frau, die diesem dystopischen Untergangsszenario mit Stärke und Demut begegnet – irgendwo zwischen unbändigem Überlebenswillen und dem Wissen, dass alles ein Ende hat. Absolut sehenswert."
über Die Wand
„Verdichtete Dystopie. Mitreißend spürt Gina Mattiello in ihrem Solo der schwer greifbaren Hauptfigur nach."
über Die Wand
„In der sehr gelungenen und verdichteten Textfassung des Romans verkörpert Gina Mattiello eine Frau, die mit Pragmatismus und Liebe die Gefangenschaft im Ich in Freiheit verwandelt, und das in leisen Tönen. Sie bewegt sich bedächtig und gewandt durch das etwas modrige Ambiente des Ortes. Es sind kaum Requisiten notwendig, und die wenigen sind eher symbolischer Natur. Trotzdem entsteht eine glaubhafte und gedanklich mitreißende Atmosphäre des erzwungenen Rückzugs auf das einfache Leben, die sich als Chance entpuppt, ein freies, unabhängiges und zufriedenes Leben zu führen. Es ist vor allem die große Glaubwürdigkeit, mit der Gina Mattiello die namenlose Hauptfigur verkörpert, die diesen Theaterabend zu einem entschleunigenden Gesamtkunstwerk werden lässt."
über Gabriel
„Reißen Gabriel nicht aus seiner Zeit, verstehen es aber, Anklänge an das Heute zu finden und aus dem Kostümdrama ein zeitloses Ringen um Identität zu machen."
über Ingeborg Bachmann / Max Frisch: Wir haben es nicht gut gemacht
„Gina Mattiello liest die Texte von Bachmann ohne jegliche Schauspielerei. Ein Glücksfall ersten Ranges."
über Aufzeichnungen einer Blinden
„Außergewöhnliches gelang in der Kooperation von büro lunaire und Theater Quadrat in ihrem 'Live-Hör-Spiel im Dunkeln'. Mit Augenmaske versehen werden die Zuseher zu ihren Plätzen geführt und verbleiben derart bis zum Ende des Stückes ohne visuelle Inputs. Der Fokus liegt auf dem, was sich akustisch präsentiert: auf einem Text (Gina Mattiello), der aus Gesprächen mit nicht sehenden Menschen entstanden ist, und auf der Komposition (live: Reinhold Schinwald, Germán Toro-Pérez). Das Bewusstsein, in einem Theater normalerweise etwas zu sehen, macht die Situation eines nicht sehenden Menschen dank des gegebenen Settings tatsächlich etwas (be)greifbarer. Einen wesentlichen Teil, sich in das Erleben eines Blinden einzufühlen, trägt die zeitgenössische Musik bei – diese zumeist glasklaren Ton- und Geräuschgemälde. Ein Augenöffnen in der Dunkelheit!"
über Quartett (Heiner Müller)
„Wie kraftvoll Gina Mattiello und Ninja Reichert mit der Vorlage spielen, sich mit einer eindringlichen Präsenz in einen Wettstreit der Worte begeben, beeindruckt nachhaltig. Nie lassen sich die beiden Darstellerinnen von Heiner Müllers endzeitlicher Auseinandersetzung mit deformierter Humanität abschütteln, sondern behalten sich einen spielerischen Umgang mit den Denkstrukturen von Sexualität und Macht, die mit feiner Sprachklinge vorgeführt werden. Verdienter, kräftiger Applaus."
über Quartett
„Es entsteht ein atmosphärischer Sog, der einen schnell gefangen nimmt."
über Aufzeichnungen einer Blinden
„Das Publikum wurde vor dem Eingang mit Dunkelbrillen ausgestattet und an seinen Platz geführt. Den im Finsteren Sitzenden bot büro lunaire mit Musikern des Schallfeld-Ensembles ein einmaliges Erlebnis. Die zarten Stimmen von Gina Mattiello (Text) und Ninja Reichert gaben Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Mädchens, das erblindet. Eine eindringliche Erfahrung, die verstärkt aufzeigt, wie stark das Sehen die menschlichen Sinne dominiert."
über Land ohne Worte (Dea Loher)
„Starke Leistung von Gina Mattiello. Stark in ihrer Sprache, mit radikaler Emotionalität."
über Land ohne Worte
„Endringlicher Minimalismus. Ernst M. Binders Regie konfrontiert die starke Solistin Gina Mattiello schonungslos mit sich selbst."
„Ein subtiles Zusammenspiel aus Sprache und Klängen, das in ein allgemeines Sinnieren über Identität, Selbstbestimmung und Abhängigkeit übersetzt wird. Ein gelungener, unaufdringlicher Musik-Theater-Abend!"
über Wolokolamsker Chaussee (Heiner Müller)
„Bei Vera Hagemann, Mona Kospach, Gina Mattiello und Ninja Reichert sitzt jeder Punkt, jedes Komma, jede Pause. Die vier schaffen es, obwohl die Figuren gleichsam als Archetypen in einem politischen Kontext fungieren, ihnen dennoch Persönlichkeit und Charakter zu verleihen."
„Stimmlich ein Vergnügen. Stimmperformerin Gina Mattiello gibt im Hintergrund im weißen Anzug mit aufgemaltem Oberlippenbärtchen den ironischen Ton an."
„...die von der Schauspielerin Gina Mattiello ideal verkörpert wird. Sie ist eine duale, gespaltene Person, die mit ihrem Sohn zu sprechen scheint. Man hört Vorwürfe, aber auch kleine Situationen des Glücks. Es ist eine Innenschau ihrer Seele ohne Lösungsansätze."
Nachzulesen unter Opernnetz
„...während Gina Mattiello die Rolle der Frau in Zesses Seglias' 'Hystéra' sehr eindrucksvoll auf der Bühne spielte."
„Im Chor der Sprecherinnen hat die 'Zweite Geige', Gina Mattiello, oft das eigentlich erste Wort: Sie ist eine geeichte Stimmperformerin und wird als mitverantwortlich für die musikalische Konzeption genannt."
„Im Kernstück dieser Anklage gegen menschenverachtenden Technologiewahn … durchmessen Ronja Jenko, Eva Kessler, Mona Kospach, Gina Mattiello, Ninja Reichert und Werner Halbedl virtuos die Sprach- und Gedankenmäander Jelineks …"
„Der 'gelebte Augenblick', von dem in Wolfgang Hofers Text die Rede ist, wird hier zum packenden Ereignis, und selbst wer von nächtlicher Müdigkeit übermannt wurde, dürfte von der sehnsuchtsvollen Poesie bezaubert gewesen sein..."
„Mühelos eindringlich changiert die Stimmperformerin Gina Mattiello zwischen Text- und Kommentar-Personage hin und her und treibt jeder aufgellenden Fahrigkeit die Plötzlichkeit zur Ewigkeit hin aus."
„Kapitulieren musste man mit Begeisterung vor Gina Mattiellos Darbietung. Die Frau ist eine verbale Marathonläuferin. Zwanzig Minuten sprach die Schauspielerin Traumprotokolle... mit Rekordgeschwindigkeit."