Die Restauratorin Laura Noves reist von Wien nach Pisa, um am Fresko Trionfo della Morte zu arbeiten. Der Roman folgt der Struktur von Petrarcas Trionfi – Liebe, Verlust, Vergänglichkeit – und verwebt die historischen Quellen des Freskos mit den Sedimenten einer weiblichen Genealogie, die sich dem Erinnern entzieht. Die Familiengeschichte zeigt sich nur in Bruchlinien, Lücken und Widersprüchen. Was sich nicht rekonstruieren lässt, wird zur eigentlichen Aussage – die Fehlstelle als Bedeutungsträger.
Ein Auszug erschien im Jahrbuch des Österreichischen Schriftsteller:innenverbandes 2024/25.