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Slider der Zukunft 05 Mirada antigua 

mirada antigua >> kammeroper von javier quislant mit shirin asgari und neven crnic

regie >> christoph zauner (2018, oper graz)  foto: nikola milatovic

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GAIA Oper von Hannes Kerschbaumer Siegerprojekt von OPER.A 20.21 FRINGE 2018

mit dem haydn orchester von bozen und trient

c dramagraz 2013 keinlicht kessler mattiello reichert web1

 kein licht >> elfriede jelinek mit eva kessler & ninja reichert (regie: ernst m. binder)

c dramagraz 2013 keinlicht kessler mattiello reichert web

 kein licht >> elfriede jelinek 

c dramagraz 2013 keinlicht ensemble web

 kein licht ensemble >> elfriede jelinek - sprechoper

fremd ko rper

 fremd körper >> kurzoper von reinhold schinwald (regie: ernst m. binder)

zesses 4 web

 hystéra >> kurzoper von zesses seglias mit shirin asgari (regie ernst m. binder)

oper graz

k. frammenti dell´attessa >> kurzoper von lorenzo romano mit ivan oreščanin

oper graz

still aus ohne titel >> ludiwg wüst (2015) premiere: hofer filmtage; diagonale graz (2015)

gina mattiello{loadnavigation}

schauspielerin | vokalistin | autorin I kuratorin

 

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Seit 1999 tritt Gina Mattiello in Musik- und Theaterproduktionen auf. Ihr künstlerischer Fokus liegt in der Auführung von zeitgenössischen Texten und Partituren zwischen den Bereichen Theater und Neuer Musik. Ihre Stimmausbildung erhielt sie am Institute for Living Voice in Belgien u.a. durch David Moss, Meredith Monk und Phil Minton sowie an der Hochschule der Künste Bern durch Franziska Baumann, wo sie das Masterstudium Théâtre Musical - Composition and Theory und Literarisches Schreiben mit Auszeichnung abschloss. Sie erhielt Stipendien vom BKA und dem SKE-Fonds. Zu den Komponisten, mit denen sie zusammenarbeitet und deren Stücke sie zur Urauführung brachte, zählen u. a. Daniel de la Cuesta, Tamara Friebel, Elisabeth Harnik, Christoph Herndler, Peter Jakober, Hannes Kerschbaumer, Bernhard Lang, Periklis Liakakis, Pia Palme, Javier Quislant, Lorenzo Romano, Jorge Sánchez-Chiong, Wolfgang Seierl, Zesses Seglias, Charlotte Seither, und Reinhold Schinwald. Kollaborationen u.a. mit dem Haydn Orchester von Bozen und Trient, NewTonEnsemble, oenm Ensemble, quartett22, Ensemble PHACE, Ensemble EIS, zinc & copper works und dem Koehne Quartett. 2007 hat sie das „e_may Festival für neue und elektronische Musik“ initiiert und bis 2012 mit der Komponistin Pia Palme kuratiert. In dieser Zeit konnten 50 Aufträge an Komponistinnen vergeben werden, deren Kompositionen im Festival zur Uraufführung gelangten. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verband sie mit dramagraz und dem Regisseur Ernst Marianne Binder. Sie war Gast bei Wien Modern, im steirischen Herbst, dem Feldkirch Festival, dem Musikfestival Bern, dem Festival der Jahrhunderte Stuttgart, den Wiener Festwochen, den Klangspuren Schwaz, dem Festival für die Beweglichkeit, beim KomponistInnenforum Mittersill, im Radio Kulturhaus, Wiener Konzerthaus, Künstlerhaus Wien, Schauspielhaus Graz, Teatro Comunale di Bolzano, Theater Stok Zürich u.a. 2011 gastierte sie als Schauspielerin beim Taschenopernfestival in der Oper „fremd körper“ von Reinhold Schinwald. 2011 spielte sie in Kathrin Rögglas „wir schlafen nicht“. 2012 verkörperte sie die „alice“ in der gleichnamigen Kammeroper von Periklis Liakakis. 2013 war sie als Schauspielerin in der Sprechoper „KEIN LICHT.“ von Elfriede Jelinek zu erleben. 2014 gastierte sie an der Grazer Oper in „k. frammenti dell´attesa“ von Lorenzo Romano und „hystéra“ von Zesses Seglias. Im selben Jahr trat sie als Schauspielerin und Stimmperformerin in „féminin/masculin“ auf. 2014/2015 schrieb sie das Libretto zur Musiktheaterproduktion „ungeduld“ nach Stefan Zweig, die 2015 im Basler Gare Du Nord zur Urauführung gelangte und war darin als Schauspielerin und Stimmperformerin zu erleben. Basierend auf Roland Barthes "Tagebuch der Trauer" schrieb sie den Text zu  "Ohne Titel", ein Film von Ludwig Wüst, der in der Diagonale und bei den Hofer Filmtagen 2015 zu sehen war und spielte dort die Hauptrolle. Ebenso war sie in seinem Film "Zwei Frauen" zu sehen. Sie hat ihren ersten Lyrikband "Zikadengesänge" bei der Edition art science veröffentlicht. 2017 schrieb sie das Libretto zu "GAIA - a dystopian vision" von Hannes Kerschbaumer - eines der Siegerprojekte von „OPER.A 20.21 FRINGE“ der Stiftung Haydn von Bozen und Trient und war auch als Schauspielerin zu erleben. 2018 wirkte sie als Schauspielerin bei den „Opern der Zukunft – Im Feuer ihres Blutes“ in Javier Quislants „Mirada antigua“ mit. Gemeinsam mit dem Komponisten Reinhold Schinwald gründete sie büro lunaire (www.burolunaire.com)

 

Seit 2017 lehrt sie Sprecherziehung am Johann-Joseph-Fux Konservatorium in Graz.

Auszeichnungen und Preise:

Artist in residence – Paliano, Juli 2019
von der Österreichischen Gesellschaft für Literatur, Bundeskanzleramt Österreich

Arbeitsstipendium, 2018
vom Bundeskanzleramt Österreich

Fortbildungsstipendium, 2012
vom Bundeskanzleramt Österreich und SKE-Fond

 

VITA als pdf download hier

link Liste der UAs hier

Werkliste hier

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upcoming >>

aktuelle Konzerte, Live-Hörspiel, Musiktheaterprojekte finden Sie unter www.burolunaire.com

link hier

das Einzige, was ein Kunstwerk kann, ist Sehnsucht wecken nach einem anderen Zustand der Welt und diese Sehnsucht ist revolutionär

(Heiner Müller)

 

Neuerscheinungen CD 2020:

Elisabeth Harnik, Solo for Gertrude erschienen in der Edition Zeitton

05-10 Solo für Gertrude | für Stimme solo | 12:13

Stimme : Gina Mattiello

Bestelllink hier

Neuerscheinungen CD: >> Opern der Zukunft 2018

Vier Uraufführungen von vier Kurzopern vier junger Komponisten

eine Koproduktion der Kunstuniversität Graz und der Oper Graz

 u.a Mirada Antigua von Javier Quislant (Rolle: Die Modellpuppe und Mitarbeit am Libretto)

 

upcoming >>

 23. Oktober 2020, 17.00h, 19.00h >> Künstlerhaus Wien, factory

ein Live-Hörspiel für 2 Stimmen, Schlagwerk und Violoncello

 

                         Alle Menschenwesen sind Blinde füreinander

                                                                         Hélène Cixous

 

Aufzeichnungen einer Blinden — das Live-Hörspiel im Dunkeln beruht in erster Linie auf Gesprächen mit blinden Menschen, die den Entstehungsprozess begleitet haben sowie einer Suchbewegung im Schreiben, die wie ein Tasten im Ungewissen verläuft. Im Zentrum des Textes stehen zwei Frauenfiguren, die sich wie zwei Linien aufeinander zu bewegen, umgeben von Klanglandschaften, die sich aus Geräuschen speisen, die dem Text entnommen sind oder mit dem Vorgang des Lesens (von Blindenschrift) in Zusammenhang stehen : Die Hand, die über das Papier streift, der Schlägel, der auf die Trommelhaut fällt, das Tropfen des Wassers auf Glasröhren. Aufzeichnungen einer Blinden ist der Versuch einer Fokusierung auf den Hör- und Tastsinn.

siehe >> link

 

30. Oktober 2020 : 20.00h >> im "dorf"

Als Christian Loidl, einer der bedeutendsten österreichischen Lyriker und Performer der Nachkriegszeit, Mitbegründer der „schule für dichtung“ u.v.a.m., am 16. Dezember 2001 einen frühen Unfalltod starb, hinterließ er Hunderte unveröffentlichter Gedichte, die die Linguistin Prof. Dr. Eva Lavric in akribischer Kleinarbeit sichtete und in mehreren Bänden herausgab.

Deren erster war "Schale aus Schlaf" (Leykam 2008). DichterInnen als Reisende: Fremdheit und Vertraut-Werden; als Nicht-Ich: Stille und Klarheit, als Sprach-Befreier, Aufbrecher geistiger Verkrustungen über deren sprachliche Korrelate. Loidls Gedichte treten mit den Klängen der MusikerInnen in einen spielerischen Dialog.

 

 Jänner 2021 : 11.00h  >> Konsonanzen >> Johann-Joseph Fux Konservatorium

Ein Projekt von Konstanze Hubmann mit dem Rosenberger-Flügel

 

16. Oktober 2021 : 20:00h >> ORF Großer Sendesaal

Unterpertinger I Winter I Klement

 

 

past events:

Abgesagt: 18. Juni 2020 - im Rahmen des Soho Festivals Ottakring

Achtung! – Pozor!

Eine multimediale Komposition für Stimme, Akkordeon, E-Gitarre, (Live-) Elektronik und Videoprojektion
sowie ein Vokalensemble im Publikum
von Veronika Humpel und Wolfgang Seierl, 2019

 

07. September 2019 >>> Arcade Mödling

Komposition / Stimme / Oud >> Marwan Abado

Stimme >> Gina Mattiello

 

06. Oktober 2019 >>> Jour, contre jour

ein Projekt von büro lunaire

Und wenn es eines Tages an diesem Ort, wo es keine Tage gibt, der kein Ort ist, hervorgegangen aus der unmöglichen Stimme das nicht zu machende Sein gäbe und einen Beginn von Tageslicht, so wäre alles still und leer und schwarz wie jetzt, wie bald, wenn alles zu Ende, alles gesagt sein wird.

(Samuel Beckett)

 

Flöten >> Maruta Staravoitava
Klarinetten >> Theo Nabicht
Stimme >> Gina Mattiello
Kontrabass >> Margarethe Maierhofer-Lischka
Klangregie, Elektronik >> Reinhold Schinwald

24. Oktober 2019 >> JONKIPEL III von Wolfgang Seierl mit Lena Frankhauser (Viola), Gina Mattiello (Stimme)

 

8. November .2019 > 20.00h Schauspielhaus Graz, HAUS 3 >> UA "Aufzeichnungen einer Blinden"

 

 ein Live-Hörspiel für 2 Stimmen, Schlagwerk und Violoncello

 

Alle Menschenwesen sind Blinde füreinander

                                                                       Hélène Cixous

Aufzeichnungen einer Blinden — das Live-Hörspiel im Dunkeln beruht in erster Linie auf Gesprächen mit blinden Menschen, die den Entstehungsprozess begleitet haben sowie einer Suchbewegung im Schreiben, die wie ein Tasten im Ungewissen verläuft. Im Zentrum des Textes stehen zwei Frauenfiguren, die sich wie zwei Linien aufeinander zu bewegen, umgeben von Klanglandschaften, die sich aus Geräuschen speisen, die dem Text entnommen sind oder mit dem Vorgang des Lesens (von Blindenschrift) in Zusammenhang stehen : Die Hand, die über das Papier streift, der Schlägel, der auf die Trommelhaut fällt, das Tropfen des Wassers auf Glasröhren. Aufzeichnungen einer Blinden ist der Versuch einer Fokusierung auf den Hör- und Tastsinn.

 

Kompositionen : Peter Ablinger, Reinhold Schinwald

Text : Gina Mattiello

Geschrieben während eines von der Österreichischen Gesellschaft für Literatur und dem Bundeskanzleramt geförderten Aufenthaltes in der casa litterarum im Juli 2019 in Paliano.

 

Besetzung

Stimmen : Gina Mattiello, Ninja Reichert

Schlagwerk : Manuel Alcaraz Clemente

Violoncello : Myriam García Fidalgo
Klangregie : Reinhold Schinwald

 

Eine Produktion von büro lunaire in Kooperation mit dem inTaKT Festival Graz, dem Blinden- und Sehbehindertenverband Salzburg und der Steiermark und dem Ensemble Schallfeld.

 

 

23. November 2019 >>  DIE ZAUBERFLÖTE >> Seiersberg

mit SolistInnen und Ensembles des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums

Santo Pablo Krappmann (Bühne, Kostüm, Inszenierung)

Gina Mattiello (Konzeption, Spielfassung, Inszenierung)

Johanna Pölzl (Masken, Requisite, Assistenz)

Juli 2019

residency in Paliano

Arbeit an dem Live-Hörspiel  "Aufzeichnungen einer Blinden"

Besonderen Dank an die Österreichische Gesellschaft für Literatur und an das Bundeskanzleramt Österreich.

 

10. August 2019, 17 – 20 Uhr, Altstadt Salzburg

Straßenlieder - neue Lieder für stumme Orte

Gina Mattiello - Werner Raditschnig – Wolfgang Seierl

 

Eine spezielle Straßenmusik für die Salzburger Altstadt, aufgebaut auf spezifischen Gesängen und kunstkritische Statements

Der Künstler soll sich unterordnen, er soll zum Protagonisten der Inklusion werden. Damit wird ihm eine Rolle zugewiesen, die ziemlich genau das Gegenteil dessen darstellt, was er herkömmlicherweise verkörperte: Er soll die versöhnliche Mitte sein, nicht der extreme Rand.

(Hanno Rauterberg, Wie frei ist die Kunst)

Die wahre Kunst ist immer da, wo man sie nicht erwartet. Da, wo niemand an sie denkt noch ihren Namen nennt. Die Kunst, die hasst es, erkannt und mit Namen begrüßt zu werden.(...) Die falsche Kunst sieht ganz so aus, als sei sie die richtige, und die richtige gar nicht.(...) Die Kunst legt sich nicht in die Betten, die man für sie vorbereitet hat; sie flüchtet, sobald man ihren Namen nennt. (Jean Dubuffet, L’art brut préféré aux arts culturels)

5. Juli 2019 - Retz im Rahmen des Festival Retz

Achtung! – Pozor!

Eine multimediale Komposition für Stimme, Akkordeon, E-Gitarre, (Live-) Elektronik und Videoprojektion
sowie ein Vokalensemble im Publikum
von Veronika Humpel und Wolfgang Seierl, 2019
Uraufführung am 5. Juli 2019 in der INSEL Retz im Rahmen des Festival Retz (NÖ, 4. – 21. Juli 2019)

DIE ZAUBERFLÖTE

Wer kennt sie nicht die schillernden Figuren aus Mozarts berühmtester Oper „Die Zauberflöte“ : den Vogelfänger Papageno, die Königin der Nacht, den Sonnenkönig Sarastro und den Prinzen Tamino auf der Suche nach Pamina. In einer eigens konzipierten, fantasievollen, einstündigen Fassung für Kinder verwandelt sich die Bühne und mit ihr die DarstellerInnen. Mit Maskenspiel und schillernden Kostümen wird das Publikum ins Reich der nächtlichen Königin wie auch in Sarastros Welt entführt : Eine Märchenoper für Kinder und Erwachsene.

Mittwoch, 8. Mai 2019 - 11:00h >> Fux-Saal des Johann-Joseph-Fux Konservatoriums

Donnerstag 9. Mai 2019 - 18:00h >> Minoritensaal Graz

Montag, 13. Mai 2019 - 11:00h  >> Fux-Saal des Johann-Joseph-Fux Konservatoriums

Dienstag, 14. Mai 2019 - 11:00h  >> Mehrzwecksaal der Volksschule Jägergrund

 

Die Zauberflöte für Kinder >> ein Projekt des Johann-Joseph Fux Konservatoriums in Kooperation mit der Accademia Belcanto (Präsidentin: Natela Nicoli) und der KunstModeDesign Schule Herbststrasse

mit Santo Pablo Krappmann (Bühne, Kostüm, Inszenierung)

Johanna Pölzl (Masken, Requisite, Assistenz)

Gina Mattiello (Konzeption, Spielfassung, Inszenierung)

 

22. März 2019 - 19.30h  >> BRIDGES >> 7. FESTKONZERT

Stefaniensaal Graz

FRANZ M. HERZOG Konzeption | Gesamtleitung

GINA MATTIELLO Moderation

BOĞAZIÇI JAZZ CHOIR
MASIS GOZBEK Leitung
CHOR PRO MUSICA GRAZ
GERD KENDA Leitung
CHOR, SOLISTEN und INSTRUMENTALISTEN DES JOHANN-JOSEPH-FUX KONSERVATORIUMS
CHRISTIAAN VAN DE WOESTIJNE Orgel

 

Werke von Leonard Bernstein, John Rutter, Charles Villiers StanfordEdward Elgar u.a.

Das eindrucksvolle Projekt Bridges setzt mit seinem stil- und länderübergreifenden Programm ein Zeichen für Toleranz und friedliche Zusammenarbeit. Neben internationaler Chormusik, etwa den Chichester Psalms von Leonard Bernstein, wird auf vielfachen Wunsch des Publikums auch die Orgel des Stefaniensaals wieder zu hören sein.

Dienstag, 22. Jänner 2019, 19 Uhr >> kultum[Im Cubus]

Mariahilferplatz 3/I

Gertrude GROSSEGGER
LESUNG: Gertrude GROSSEGGER
SZENISCHE LESUNG: Gina MATTIELLO und Ninja REICHERT
Improvisation: Gernot MUHR

8.02.2019 membra disiecta aufgeführt von Ensemble Phace >> Hall in Tirol

Komposition: Reinhold Schinwald

Text und Stimme: Gina Mattiello

 

16.2.2018 INSEL Retz, Wolfgang Seierl, JONKIPEL III mit Gina Mattiello und Lena Fankhauser

 

18.02.2019 - 19:30h  IZZM - Porträtkonzert von Reinhold Schinwald >> St. Ruprecht

im Rahmen des IZZM-Composer in residence MusikFabrikSüd

Gemeindezentrum St. Ruprecht, Kinoplatz 3, 9020 Klagenfurt

Dirigat: Bruno Strobl

u.a membra disiecta von Reinhold Schinwald (Text und Stimme: Gina Mattiello)

23. Oktober 2018 >> Graz, Dom im Berg - Biennale Graz

membra disiecta von Reinhold Schinwald (Text und Stimme: Gina Mattiello)

 Anlässlich der Biennale Graz präsentiert das Ensemble PHACE im Dom im Berg Graz Werke von Shuya Xu, George Aperghis, Mirela Ivičević, Reinhold Schinwald und Agata Zubel.

link hier

 

Dienstag, 13. November 2018, 19 Uhr >> kultum[Im Cubus]

Mariahilferplatz 3/I

Requiem für die Lebenden
Tamta Melaschwili und Zviad Ratiani
LESUNG: Tamta Melaschwili und Zviad Ratiani
LESUNG DER ÜBERSETZUNG: Gina MATTIELLO
Einführung + Moderation: Katja WOLTERS

 

Samstag, 24. November 2018, 20h, Einstimmung ab 18h..

ein Abend für Christian Loidl

Organisation, Konzeption: Christian Katt

mit Marwan Abado (Oud), Gina Mattiello (stimme)

 

2. Dezember 2018 >> mumok wien

in Conversations voices & piano

John Cage und Morton Feldman haben zwischen Juli 1966 und Januar 1967 vier offene Gespräche geführt, die in den Studios der Radiosender WBAI in New York aufgenommen wurden. Beide waren zu diesem Zeitpunkt an Wendepunkten in ihrem künstlerischen Schaffen angelangt. In diesen entspannten Gesprächen zwischen zwei alten Freunden wurde viel geraucht und gelacht; sie waren voll Herzlichkeit und von Momenten längeren Nachdenkens. Dieses einzigartige Dokument ziegt tiefe Einblicke der bereits zu ihrer Zeit einflußreichen US- amerikanischen Komponisten in ihre Vorstellungen von Musik, Kunst, Gesellschaft und Politik. Gleichzeitig wird man stiller Zeuge der einzigartigen Freundschaft zweier herausragenden Persönlichkeiten.

Das Live-Hörspiel In Conversation – Voices and Piano will die Fragestellungen der beiden Künstler in Bezug auf das Verhältnis von Wirklichkeit, Kunst und Alltag aus den Conversations herausarbeiten und erkunden, inwieweit sie für unsere Zeitgenossenschaft sowie für aktuelle Kunstdiskurse Gültigkeit haben. Es werden Werke von Morton Feldman, John Cage und Peter Ablinger zu hören sein, wobei sich besonders Peter Ablingers Arbeiten mit dem Verhältnis von Kunst und Wirklichkeit auseinandersetzen.

ein Projekt von büro lunaire

link hier

Mit besonderem Dank an das Bundeskanzleramt für die Förderung der Konzertaktivitäten von buro lunaire.

 

17. Dezember 2018 >> recording Solo for Gertrude at ORF Wien

6 Kompositionen von Elisabeth Harnik für Stimme solo nach Texten von Gertrude Stein

GINA MATTIELLO (Stimme)

 

20. Oktober 2018 >> Urhof NÖ in Kooperation mit musik aktuell

Literarische Sprach- und Sprechkunst in Verbindung mit Musik und Live-Cooking

GINA MATTIELLO (Stimme)
ALISON BLUNT (Violine)
ELISABETH HARNIK (Klavier)
HEIDI M. RICHTER (Live-Cooking/Rezepte aus dem Alice B. Toklas Kochbuch)

mit Werken von Elisabeth Harnik und Instrumentalimprovisationen

link hier

 

>> 6. Oktober 2018, musikprotokoll

musikprotokoll IKO & gut´s n´faders, Helmut Listhalle

u.a membra disiecta von Reinhold Schinwald (Text und Stimme: Gina Mattiello)

Gemeinsam mit mehreren jungen Komponierenden erforschen guts’n’faders die performativen und räumlich-klanglichen Möglichkeiten des IKO und stellen dabei verschiedenste Spielarten zeitgenössischer Musik wortwörtlich „in den Raum“, von algorithmischen Strukturen (Orestis Toufektsis) bis zur  Sprachkomposition (Reinhold Schinwald), von archaischem Raunen (Lorenzo Troiani) bis hin zum unbekümmerten Stilmix zwischen Rockmusik und Avantgarde (Stepha Schweiger).

link hier

 

>> 26. August bis 2. September 2018 

Coaching Masterclass Week im Rahmen der Accademia Belcanto (Künstlerische Leitung Natela Nicoli)

link hier

 

8. Juli 2018 >> Orangerie Schönbrunn

rose is a rose is a rose

 

>>  27.05.2018, UA Folgevorstellungen >> 29.05, 5.06 & 8.06.2018 - Studiobühne der OPER GRAZ

Mirada antigua - Kammeroper in drei Szenen von Javier Quislant Garcia

nach dem Theaterstück Así que pasen cinco años  von Frederico Garica Lorca

und Fragmente von Ingmar Bergmanns Persona

 

Slider der Zukunft 05 Mirada antigua

 foto:nicola milatovic

 

KOMPOSITION I KONZEPTION I Javier Quislant Garcia

LIBRETTO I Javier Quislant Garcia

ÜBERSETZUNG LIBRETTO I Gina Mattiello

Musikalische Leitung
Inszenierung
Ausstattung
Dramaturgie
Fernando Rodríguez
Verónica
Beatriz
Kanichi
Der junge Mann
Die Sekretärin
Die Braut
Antigone 1
Antigone 2

Musikalische Leitung I Leonhard Garms

Inszenierung I Christoph Zauner

Ausstattung I Vibeke Andersen

 

Licht I Geari Schreilechner

Dramaturgie I Bernd Krispin

Chor Gerd Kenda / Franz Jochum

Der junge Mann I Neven Crnić

Die Sekretärin I Kaoko Amano

Die Braut I Shirin Asgari

Die Schaufensterpuppe I Gina Mattiello

Federico García Lorcas „Sobald fünf Jahre vergehen“ ist die literarische Vorlage der knapp halbstündigen Oper, die um Zeit, Erinnerung, Liebe und Tod kreist: Fünf Jahre will ein junger Mann warten, bevor er seine Verlobte heiratet. Die begibt sich auf eine Reise und flieht mit einem Anderen. Aus Kummer wendet sich der Verlassene jener Frau zu, die ihn seit je geliebt hat. Doch bei ihm sein, das will sie gar nicht, denn ihre Liebe ist zu stark, als dass sie seine Anwesenheit ertragen könnte. Nun kehrt sich das Spiel um, und am Ende steht der Tod.

 

 

>>  22.02.2018, 24.02.2018 -  jeweils um 20.00h - Theatro Comunale, Bolzano I Studiobühne, Stadtheater Bozen UA 

'GAIA - a dystopian vision' ist eines der Siegerprojekte von „OPER.A 20.21 FRINGE“ der Stiftung Haydn von Bozen und Trient 

Theatro Comunale, Bolzano I Stadttheater Bozen

 

KOMPOSITION I KONZEPTION I Hannes Kerschbaumer

mit dem HAYDN ORCHESTER VON BOZEN UND TRIENT

MUSIKALISCHE LEITUNG I  Leonhard Garms

BÜHNE UND KOSTÜME I Natascha Maraval

SKULPTUREN I Aron Demetz

CHOREOGRAPHIE UND TANZ I Hygin Delimat

KLANGREGIE UND VIDEO I Frederico Campana

LIBRETTO I SCHAUSPIEL I Gina Mattiello

PRODUKTION I Fondazione Haydn Stiftung

link hier

terraque corpus

Quae dedit ipsa capit neque dispendi facit hilum

Und die Erde selbst nimmt den Leib,

Den sie schenkte, zurück und vergeudet nicht das Geringste.

Ennius Fragmente. Quintus Ennius (239-169 v. Chr.)

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Besonderen Dank an das Bundeskanzleramt Österreich für die Verleihung eines Arbeitsstipendiums!

 

>>  05.01.2018, 08.01.2018, 09.01. 2018 jeweils 20: 30 - Schauspielhaus Graz, Haus 3

'"LAST WOMAN STANDING" - eine Stückentwicklung

FOTO NR 3

Drei Frauen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie führen einen erbarmungslosen Konkurrenzkampf, alle wollen sie die ultimative Superfrau sein "the last woman standing". Sie scheuen keine Konfrontation, haben wenig Anstand und ausreichend Humor, um der Rolle der Frau mit ihren überraschenden und altbekannten Attributen auf den Leib zu rücken.

Inzenierung I Konzept: Lina Hölscher

Assistenz I Dramaturgische Mitarbeit: Kathrin Liess

Schauspiel: Gina Mattiello, Ninja Reichert, Lucia Neuhold,

link

Drei Frauen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie führen einen erbarmungslosen Konkurrenzkampf, alle wollen sie die ultimative Superfrau sein:  die "last woman standing". Sie scheuen keine Konfrontation, haben wenig Anstand und ausreichend Humor, um der Rolle der Frau mit ihren überraschenden und altbekannten Attributen auf den Leib zu Rücken.

Gefördert von der Stadt Graz und Land Steiermark

 

>> 19.11. 2017 - 16:00 Uhr im mumok

eine Koproduktion von mumok, WIEN MODERN und büro lunaire

fhhanmfhimppdigj

image © Mary McDonnell | Untitled | 2006 | oil on panel | 36 x 72 inches / 91.44 x 182.88 cm

P R O G R A M M :

Hannes Kerschbaumer

hauch.asche (UA)

für Stimme, Bassflöte und resonierende Oberflächen

Christian Klein

in quell´aria... (2008)

für Bassklarinette und Live Elektronik

Javier Quislant

Ianua inferni (UA)

für Flöte, Stimme und Elektronik

Reinhold Schinwald

membra disiecta (UA der erweiterten Fassung)

für Stimme, Kontrabassklarinette und Live Elektronik

Text >> Gina Mattiello

Bassklarinette, Kontrabassklarinette >> Theo Nabicht

Flöte, Bassflöte >> Maruta Staravoitava

Stimme >> Gina Mattiello

Live Elektronik, Klangregie >> Reinhold Schinwald

Konzeption >> büro lunaire

 

>> 15.09. 2017 - 19:00 Uhr
CHRISTIAN LOIDL, Magie im sinnlosen Universum. Prosa aus dem Nachlass (Klever Verlag).

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Hg. von EVA LAVRIC

Gestaltung >> Christian Katt

 

>> 29.06.17 19:30 Uhr - 21:00 Uhr

Stifterhaus Linz

Buchpräsentation

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foto : christian loidl
CHRISTIAN LOIDL, Magie im sinnlosen Universum. Prosa aus dem Nachlass (Klever Verlag).

Hg. von EVA LAVRIC

:

mit Gina Mattiello, Eva Lavric, Jaan Karl Klasmann, Christian Katt 

link Stifterhaus

>> 6, 7, 8. April.2017, Künstlerhaus 1050, 20:00 Uhr im Rahmen von FUNKENFLUG kuratiert von Maria Holter
 
LAND OHNE WORTE
Eine OpernMiniatur von PERIKLIS LIAKAKIS
Libretto nach dem gleichnamigen Theaterstück von DEA LOHER
 
im Gedenken an Ernst Marianne Binder (5.1.1953 - 28.01.2017)
 
REGIE/RAUM Ernst Marianne Binder
STIMME/SCHAUSPIEL Gina Mattiello
AUSSTATTUNG Vibeke Andersen
LICHT/KLANG Geari Schreilechner
ASSISTENZ Christoph Trummer
PRODUKTION Andrea Speetgens
TECHNISCHE LEITUNG Geari Schreilechner
 

LAND OHNE WORTE ist eine Reflexion über die Möglichkeit von

Kunst in unserer heutigen Welt: In K., einer Stadt am Rande der
Menschlichkeit, hat eine Malerin Krieg, Gewalt und Armut erlebt, die
sich nicht mehr darstellen lassen. Seither weiß sie nicht mehr, was
ihr Sujet in der Kunst noch sein könnte. Dea Loher hat ein
eindrucksvolles Monodrama geschaffen, das die unbequeme Frage
stellt, was Kunst in unserer Welt darstellen, bewirken, verändern kann
 
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foto : jonny clash

 

 

NEUE TEXTE 2017

ZIKADENGESÄNGE (erschienen bei der edition art science)

IM RAHMEN DES LESEFESTES am 4.  März 2017

Kulturzentrum bei den Minoriten
Mariahilferplatz 3/I

Konzept: Birgit Pölzl
Organisation: Andreas Wladkowski

Informationen hier oder auf der Verlagsseite

 

>> MITTWOCH, 18. JÄNNER 2017 / 20.00 Uhr
1020 wien, praterstraße 17 / hof rechts
SALON no. 233
 
LESUNG und BUCHPRÄSENTATION: ZIKADENGESÄNGE von Gina MATTIELLO
MUSIKALISCHE INTERVENTION: MARWAN ABADO
 
Peter Steiner (Baden, NÖ) - Wenn mein Vater polnisch spricht
Roman (Edition Laurin, Innsbruck 2016)
 
Gina Mattiello (Wien) - Zikadengesänge, Gedichte
Lyrik der Gegenwart, Band 54 (edtion arts & science, St. Wolfgang 2015)
 

mdw meets mumok

11.12.2016, 11:00
mumok Wien, Museumsquartier, 1070 Wien
Details

CHRISTOPH HERNDLER (*1964) – APALLISCHES SYNDROM (2015)
Gina Mattiello – Stimme
Petra Stump-Linshalm - Bassklarinette
Heinz-Peter Linshalm - Bassklarinette

 

 

LAND OHNE WORTE

Eine OpernMiniatur von PERIKLIS LIAKAKIS
Libretto nach dem gleichnamigen Theaterstück von DEA LOHER
 
Premiere >> 17. Oktober 2016, 20:00h dramagraz.
Weitere Vorstellungen am 19.10, 20.10, 21.10 und 22.10 - jeweils um 20:00h

siehe link

 

LAND OHNE WORTE ist eine Reflexion über die Möglichkeit von
Kunst in unserer heutigen Welt: In K., einer Stadt am Rande der
Menschlichkeit, hat eine Malerin Krieg, Gewalt und Armut erlebt, die
sich nicht mehr darstellen lassen. Seither weiß sie nicht mehr, was
ihr Sujet in der Kunst noch sein könnte. Dea Loher hat ein
eindrucksvolles Monodrama geschaffen, das die unbequeme Frage
stellt, was Kunst in unserer Welt darstellen, bewirken, verändern kann
REGIE/RAUM Ernst Marianne Binder
STIMME/SCHAUSPIEL Gina Mattiello
AUSSTATTUNG Vibeke Andersen
LICHT/KLANG Geari Schreilechner
ASSISTENZ Christoph Trummer
PRODUKTION Andrea Speetgens
TECHNISCHE LEITUNG Geari Schreilechner
 

CD Präsentation am 26.10, 18:00 Uhr
anschließend Aufführung von Land ohne Worte,
sowie am 28.10 - 20.00h im Kunstraum Sellemond
siehe link
 
FLYER LIAKAKIS s
 
 
>> 11.11.2016, 9-12h

Symposium im Rahmen des inklusiven Tanz-, Kultur- und Theaterfestivals InTaKT
Elisabeth Harnik: Im Möglichkeitsraum aus Händen (UA) für Gebärdensprachperformerin, Stimme, Flöte und Vibraphon
 
>> 13.11.2016, 21er Haus, 16:00 Uhr
 

LAND OHNE WORTE

Eine OpernMiniatur von PERIKLIS LIAKAKIS
Libretto nach dem gleichnamigen Theaterstück von DEA LOHER
 
LAND OHNE WORTE ist eine Reflexion über die Möglichkeit von
Kunst in unserer heutigen Welt: In K., einer Stadt am Rande der
Menschlichkeit, hat eine Malerin Krieg, Gewalt und Armut erlebt, die
sich nicht mehr darstellen lassen. Seither weiß sie nicht mehr, was
ihr Sujet in der Kunst noch sein könnte. Dea Loher hat ein
eindrucksvolles Monodrama geschaffen, das die unbequeme Frage
stellt, was Kunst in unserer Welt darstellen, bewirken, verändern kann

REGIE/RAUM Ernst Marianne Binder
STIMME/SCHAUSPIEL Gina Mattiello
AUSSTATTUNG Vibeke Andersen
LICHT/KLANG Geari Schreilechner
ASSISTENZ Christoph Trummer
PRODUKTION Andrea Speetgens
TECHNISCHE LEITUNG Geari Schreilechner
 
>> SAMSTAG, 19. NOVEMBER / 20.00 Uhr

LESUNG und BUCHPRÄSENTATION: ZIKADENGESÄNGE von Gina MATTIELLO
MUSIKALISCHE INTERVENTION: Duo STUMP-LINSHALM
ImCubus, Mariahilferplatz 3/I
EINTRITT: € 6,50 / € 3,50
 

gina6

1 In China und Japan wurden die Larvenhäute der Zikaden verwendet, um daraus ein Mittel, gegen Ohrenschmerzen, herzustellen.

Dem Grab des ersten Frankenkönigs Chiderich I. († 482 n. Chr.), beziehungsweise seinem mitbestatteten Lieblingspferd, wurden 300 zikadenförmige Schmuckstücke beigegeben.

 

Ein schreibendes Ich, das versucht sich auszulöschen, sich zum Verschwinden zu bringen, doch nur scheinbar. In diesen vergeblichen Versuchen tauchen Landschafts- und Erinnerungsreste auf. Imaginiert wird eine Frau, die sich linkisch in einem sie umschließenden Raum bewegt, in welchem sie letzte Vorbereitungen trifft, die ihr Verschwinden und Nicht Wieder Auftauchen in Gang setzen könnten. Da ist ein Fenster, der Blick auf einen Baum, das Verblassen von Farben, das Dünner werden von Texturen. Zusammengekauert in einem Fauteuil schaut sie in das helle Blau des Himmels, in das dichte Geäst eines Baumes, betrachtet sie die Anordnung der Möbelstücke und geht Stimmen nach, die Fragen aufwerfen und sogleich wieder verwerfen. Um dem Allein-Sein zu entkommen hält sie kurze Zwiegespräche. Es ist ein Herbeirufen, ein Anklingen an Gedankenräume anderer.

 

Alle Informationen hier oder auf der Verlagsseite

30.06.2016 18:00 - 18:30 Uhr
o94 SPEZIAL: Zikadengesänge von Gina Mattiello

Gestaltung & Moderation : Ruth Ranacher


»Zikadengesänge« ist das Erstlingswerk der Autorin, die vor allem bisher als Vokalistin in unterschiedlichsten künstlerisch-theatralen Kooperationen mit Musiker_innen, Komponist_innen und Autor_innen aufgetreten ist. Für dieses o94 Spezial liest Gina Mattiello ihre Gedichte und spricht mit Ruth Ranacher. Dazu gibt es Ausschnitte aus Kompositionen von Christoph Herndler, Morton Feldman, Luigi Nono und Reinhold Schinwald.
 
Sendung nach der Ausstrahlung Nachhören hier
http://o94.at


>> 03.07.2016, on tour...with

rose is a rose is a rose.

HOMMAGE à GERTRUDE STEIN

Literarische Sprach- und Sprechkunst in Verbindung mit Musik und Live-Cooking:

Gina Mattiello (Stimme), Alison Blunt (Violine), Elisabeth Harnik (Klavier),

Heidi M. Richter (Live-Cooking/Rezepte aus dem Alice B. Toklas Kochbuch)

GERTRUDE STEIN, die Amerikanerin in Paris, war eine Außenseiterin und doch die Achse, um die sich in Pariser Künstlerkreisen alles drehte. Jeden Samstag empfing sie Gäste in ihrem bald legendären Salon, darunter u.a. Apollinaire, T. S. Eliot, Ezra Pound, Braque, Matisse und Picasso, dessen Werke sie besonders schätzte. Die Revolution, die er in der Malerei eingeleitet hatte, verfolgte sie literarisch. Sie schrieb, wie die Kubisten malten. Sie war ein Picasso der Sprache. Ihre Portraits waren verbale Stilleben. Ihrer experimentellen Kühnheit konnten nur wenige folgen, und lange musste die »Mutter der Moderne« (Thornton Wilder) ihre Bücher im Selbstverlag veröffentlichen. 1933 hatte sie zum ersten Mal Erfolg, bezeichnenderweise mit einem eher konventionell geschriebenen Text, der Autobiographie von Alice B. Toklas, ihrer Lebensgefährtin über 40 Jahre, in der sie ihr eigenes Leben jenseits jeder Konvention schildert.

Literarisches Material von GERTRUDE STEIN (Autobiographie von Alice B. Toklas, Picasso, Jedermanns Autobiographie, Tender Buttons u.a.) sowie Elisabeth Harniks Komposition „SOLO FOR GERTRUDE“nach 6 Texten von Gertrude Stein bilden die Grundlage der Performance.

Kompositionen von Elisabeth Harnik:

Orange In (2011)

A Portrait (2011)

White Object (2001)

Veal (2011)

Recognition (2011)

A Very Valentine (2011)

link

 

>> 08.06.2016, 19:30h, Essl Museum

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An der Donau-Au 1, 3400 Klosterneuburg

Im Rahmen der Reihe kuratiert von Erwin Ortner
stimmen! - hören!

http://www.essl.museum

http://www.musikfabrik.at

Eine Kooperation von Essl Museum mit Musik aktuell – Neue Musik in Niederösterreich

Flöte >> Elena Gabbrielli
Bassklarinetten >> Petra Stump, Heinz-Peter Linshalm
Musikalische Konzeption, Stimme  >> Gina Mattiello

Christoph Herndler quicksand (2010) für 2 Bassklarinetten
Klaus Lang weisse schatten (2008) für 2 Klarinetten
Jorge Sánchez-Chiong for albert ayler (2004) für 2 Bassklarinetten
Christoph Herndler apallisches Syndrom (2015) für Stimme & 2 Bassklarinetten
Zesses Seglias lonesingness[singless] (2015) für Flöte & Stimme
Reinhold Schinwald nICHt (2013) für Flöte & Stimme
Beat Furrer auf tönernen füssen (2001) für Flöte & Stimme nach einem Text von Friederike Mayröcker

Das Programm präsentiert sprachbezogene Kompositionen von Beat Furrer, Reinhold Schinwald, Zesses Seglias, Rebecca Saunders und Christoph Herndler: In Zwiesprache mit den Texten stehend, fördern sie ihre immanent musikalischen Aspekte zutage oder begreifen sie als Initialpunkt. Die vom Duo Stump-Linshalm in Auftrag gegebenen Miniaturen und musikalischen Destillate von Klaus Lang, Christoph Herndler und Jorge Sánchez-Chiong bilden dazu einen Kontrapunkt und sind Kammermusik in ihrer intimsten Form.

link zum Essl Museum

 

 Ö1, 7. 05 2016, Ö1, Nachtbilder, 22:05 : zikadengesänge

es liest stefanie dvorak.
gestaltung: nikolaus scholz. redaktion: edith-ulla gasser
nachhören, nachlesen hier

Erschienen bei der edition art science

   

gina6

titelbild >> wolfgang seierl

1 In China und Japan wurden die Larvenhäute der Zikaden verwendet, um daraus ein Mittel, gegen Ohrenschmerzen, herzustellen.

Dem Grab des ersten Frankenkönigs Chiderich I. († 482 n. Chr.), beziehungsweise seinem mitbestatteten Lieblingspferd, wurden 300 zikadenförmige Schmuckstücke beigegeben.

 

Ein schreibendes Ich, das versucht sich auszulöschen, sich zum Verschwinden zu bringen, doch nur scheinbar. In diesen vergeblichen Versuchen tauchen Landschafts- und Erinnerungsreste auf. Imaginiert wird eine Frau, die sich linkisch in einem sie umschließenden Raum bewegt, in welchem sie letzte Vorbereitungen trifft, die ihr Verschwinden und Nicht Wieder Auftauchen in Gang setzen könnten.
Da ist ein Fenster, der Blick auf einen Baum, das Verblassen von Farben, das Dünner werden von Texturen. Zusammengekauert in einem Fauteuil schaut sie in das helle Blau des Himmels, in das dichte Geäst eines Baumes, betrachtet sie die Anordnung der Möbelstücke und geht Stimmen nach, die Fragen aufwerfen und sogleich wieder verwerfen. Um dem Allein-Sein zu entkommen hält sie kurze Zwiegespräche. Es ist ein Herbeirufen, ein Anklingen an Gedankenräume anderer.

 

Alle Informationen hier oder auf der Verlagsseite

 

>> just released

kd49 opern der zukunft 2015 01

 

Zesses Seglias (*1984)
hystèra
Besetzung: Shirin Asgari - Sopran
Gina Mattiello - Schauspiel, Stimme

Poem: Sophie Reyer

Lorenzo Romano (* 1985)
K. Frammenti dell'attesa
Besetzung: Soprano: Tatjana Miyus
Baritone: Ivan Orešcanin
Schauspieler, Stimme: János Mischuretz, Gina Mattiello

 

tage neuer musik graz

20. - 22. Mai 2016

 

Konzert – IGNM Steiermark
mnemosyne I

Freitag, 20. Mai 2016, 18:30
Großer Minoritensaal | Mariahilferplatz 3, 8020 Graz

Maruta Staravoitava >> Flöte, Bassflöte
Gina Mattiello >> Stimme
Ilona Seidel-Jerey >> Gebärdensprachperformerin
Manu Alcaraz Clemente >> Vibraphon
Reinhold Schinwald >> Klangregie

Elisabeth Harnik: Im Möglichkeitsraum aus Händen (UA) für Gebärdensprachperformerin, Stimme, Flöte und Vibraphon
Agostino Di Scipio: Audible EcoSystemics n.3b für Stimme und Live-Elektronik (2004-2005)
Beat Furrer: auf töneren Füßen für Stimme und Flöte (2001)
Olga Neuwirth: Spleen II für Bassflöte (1999)
Luigi Nono: Omaggio a Emilio Vedova für Tonband (1960)
Reinhold Schinwald: nICHt für Stimme und Flöte (2013)
Brian Ferneyhough: Mnemosyne für Bassflöte und Zuspielband (1986)

 

Sonntag, 22. Mai 2016, 18:00
Großer Minoritensaal | Mariahilferplatz 3, 8020 Graz

Frank Wörner >> Bass-Bariton

Gina Mattiello >> Stimme

Ensemble Schallfeld
Leonhard Garms >> Leitung

Ensemble Zeitfluss
Edo Micic >> Leitung

Christian Klein: ex desertis für Streichtrio, Klavier und Schlagzeug (1996)
Clemens Nachtmann: en dehors für hohen Sopran, Klarinette, Marimbaphon und Streichquartett (2004/05)
Klaus Dorfegger: Wenn ein Reisender... für Kammerorchester (1997)
Thomas Amann: study for portrait für Bassbariton (2012)
Elisabeth Harnik: Solo for Gertrude für Solostimme, Text nach Gertrude Stein (2011)

link

 

9. April 2016 18:00 Uhr Ernst Marianne Binder Ι Vorlesung # 4 :
We got the sky to talk about and the world to lie upon.
Ü̈ber den Sinn des Daseins und andere schrullige Fingerübungen.
ROSE IS A ROSE IS A ROSE.Echoraum, 9.April. 2016, 20:00
Sechshauserstrasse 66
1150 WienUm Voranmeldung wird gebeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

>> 06.02.2016, 20:00h, Kulturzentrum bei den Minoriten in Graz, Cubus & Galerieraum

Eine Kooperation von FAIMME mit dem Kuturzentrum Minoriten (kuratiert von MMMag. Daniel Mayer, künstlerischer Leiter der Neuen Musik)

Flöte >> Elena Gabbrielli
Bassklarinetten >> Petra Stump, Heinz-Peter Linshalm
Musikalische Konzeption, Stimme  >> Gina Mattiello

Christoph Herndler quicksand (2010) für 2 Bassklarinetten
Klaus Lang weisse schatten (2008) für 2 Klarinetten
Jorge Sánchez-Chiong for albert ayler (2004) für 2 Bassklarinetten
Christoph Herndler apallisches Syndrom (2015) für Stimme & 2 Bassklarinetten
Zesses Seglias lonesingness[singless] (2015) für Flöte & Stimme
Reinhold Schinwald nICHt (2013) für Flöte & Stimme
Beat Furrer auf tönernen füssen (2001) für Flöte & Stimme nach einem Text von Friederike Mayröcker

Das Programm präsentiert sprachbezogene Kompositionen von Beat Furrer, Reinhold Schinwald, Zesses Seglias, Rebecca Saunders und Christoph Herndler: In Zwiesprache mit den Texten stehend, fördern sie ihre immanent musikalischen Aspekte zutage oder begreifen sie als Initialpunkt. Die vom Duo Stump-Linshalm in Auftrag gegebenen Miniaturen und musikalischen Destillate von Klaus Lang, Christoph Herndler und Jorge Sánchez-Chiong bilden dazu einen Kontrapunkt und sind Kammermusik in ihrer intimsten Form.

ElenaGabbrielliGina M

 Elena Gabbrielli >> Flöte

BESONDEREN DANK an SKE Fonds, gföm!

 

past events >>

>> 11.01.2016, 20:00 h, PREMIERE, forum stadtpark

weitere Vorstellungen am 13., 14., 15., 16., 20., 21., 22., 23., 27., 28., 29., 30. Jänner 2016, forum stadtpark

HEINER MÜLLER Wolokolamsker Chausee

foto >> rittenberg

mit Vera Hagemann, Mona Kospach, Gina Mattiello und Ninja Reichert

Raum/Regie: Ernst Binder / Ausstattung: Vibeke Andersen / Licht: Geari Schreilechner
Produktion dramagraz >> Andrea Speetgens

>> 11.12.2015,20:00h,  Im CUBUS, Mariahilferplatz 3 / 1

19.00 Uhr Gespräch + Diskussion mit der Komponistin CHARLOTTE SEITHER

veranstaltet von der IGNM Steiermark. Kuratiert von Mag. a Dr.in Elfriede Reissig

EINATMEN.AUSATMEN

Wir atmen – am Anfang unserer irdischen Existenz steht ein Einatem, am Ende ein Ausatem, im ständigen Austausch mit der uns umgebenden Wirklichkeit. Der sich bedingende Gestus von „Kommen“ und „Gehen“ -lassen des Atemstroms und die Möglichkeiten diesen bewusst zu steuern und zu lenken, ihn zu verlängern, zu verkürzen, stoßweise auszuatmen, kreisförmig zu atmen, dienen nicht nur der existentiellen Versorgung und/oder Entspannung des eigenen Systems sondern sind auch das Medium für die ästhetische Klangäußerung im Gesang, der Rezitation oder dem Spiel am Instrument – wie auch im Besonderen bedeutsam für den Prozess des Komponierens von Musik. (Elfriede Reissig)

Kompositionen:

Elisabeth Harnik A Leave (2012) für Frauenstimme und Flöte

Charlotte Seither Herzform, Krater (2001) für Akkordeon

Olga Neuwirth NOVA/Minreaud (1998) für Sopran und Zuspielband

Charlotte Seither The long distance from zero to one (2010) für Stimme

Giacinto Scelsi Pwyll (1984) für Flöte

Vinko Globokar Dialog über Luft (1994) für Akkordeon

Gerd Noack DAL RAJASTAN für Stimme, Flöte und Akkordeon (UA)

InterpretInnen:

Kerstin GENNET, Sopran

Zinajda KODRIC, Flöte

Gina MATTIELLO, Stimme

Vid SCAVNICAR, Akkordeon

Zan TROBAS, Akkordeon

>> 24.11.2015, Alte Schmiede Wien, 1900h, Literarisches Quartier

JONKIPEL - multimediale Komposition von Wolfgang Seierl

Ausstellung Wolfgang Seierl - der Projektor

Das Koehne Quartett     www.kohnequartett.com

Elektronik >> Wolfgang Seierl

Stimme >> Gina Mattiello

link >> link >>

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OHNE TITEL bei den HOFER FILMTAGEN 2015 >> link

Regie/Buch >> Ludwig Wüst
Text >> Gina Mattiello nach "Tagebuch der Trauer" von Roland Barthes
Darsteller/innen >> Gina Mattiello, Gerhard S.
Kamera >>  Klemens Koscher
Schnitt >> Thomas Hajnik, Ludwig Wüst
Ton >>  Neck Richardson, Lucas Ehold
Sounddesign > Tjandra Warsosumarto

Kino als radikale Grenzerfahrung. Kompromisslos in Inhalt und Form.

www.ohnetitel-film.net

Trailer >>

>> 12.10.2015, Ö1 Zeit-Ton Porträt, 23:03h

Zeit-Ton Porträt. Peter Jakober. "Komponiere, was du liebst ..."

http://oe1.orf.at/programm/417414

Gestaltung: Lothar Knessl

Gemeinsam mit dem Dramaturgen Wolfgang Hofer arbeitet der Komponist Peter Jakober derzeit, unterschwellig orientiert an Wagner und Sciarrino (den er verehrt), an einem Musiktheater (Titel: in/visibile), worin Elsa aus ihrem psychischen Leid herausgeführt wird. Dies akustisch zu dokumentieren, ist noch Zukunftsmusik. Jedoch steht uns ein kleiner Sektor aus Jakobers Schaffen, einige Kammermusik-Beispiele, zur Verfügung

zu hören u.a  >> in/visibile 2011, 15:00
für Sprecherin, Orgelpfeife, Violine und Live-Elektronik

Peter Jakober>> Live-Elektronik, Komposition
Wolfgang Hofer >> Text
Annelie Gahl >> Violine
Gina Mattiello >> Sprecherin
Markus Krispel >> Orgelpfeifen

>> 24.09.2015, 19.30h, Österreichisches Kulturforum Berlin, Friedrich Hoess Saal

JONKIPEL - multimediale Komposition von Wolfgang Seierl

Ausstellung Wolfgang Seierl - der Projektor

Das Koehne Quartett     www.kohnequartett.com

Elektronik >> Wolfgang Seierl

Stimme >> Gina Mattiello

anschließend Lesung >> Julian Schutting

JONKIPEL

 

>> 13.09.2015, Musikfestival Bern, ab 15.30h, Kesselhaus Foyer

Installationen, Mini-Aktionen im Auftrag der IGNM Bern

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fotos copyight >> peter ablinger / Hör-Orte von Peter Ablinger

SITZEN UND SAGEN WAS ICH HÖRE (Sprechperformance)

Sprechperformance >> Gina Mattiello

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zeichnung >> peter ablinger

aus dem Geräuschheft 11e von Peter Ablinger

Ablinger: "Ich möchte gerne, dass diese Texte wie Musik wahrgenommen werden". Man stellt sich den Klang vor, der gerade gelesen wird. Die Musik entsteht also im Kopf eines jeden Zuhörers. Ich glaube bei "richtiger Musik" ist das auch nicht anders.

Konzeption >> Barbara Balba Weber, Gina Mattiello, Bettina Danielle Berger

link zum Musikfestival Bern

 

>> 15.09.2015, 19:30 St. Anna-Kirche Mittersill
KoFoMi - KomponistInnenforum Mittersill

JONKIPEL - Komposition von Wolfgang Seierl für Sprecherin, Streichquartett und Elektronik nach Texten von Gert Jonke und Julian Schutting (2014/15)

Anton Webern >> Fünf Sätze op.5 für Streichquartett (1909)
Koehne Quartett >> www.kohnequartett.com

Elektronik >> Wolfgang Seierl
Stimme >> Gina Mattiello

gesamtes Programm vom 11-16.09.2015 unter
www.kofomi.com

 

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UNGEDULD - ein Bühnenstück mit Worten, Gesten und Klängen

 

>> 8/9. 04. 2015, Gare du Nord, Basel, Walcheturm Zürich

>> 26. 05. 2015, Schlossmediale Werdenberg

gina mattiello spiel mit stimme und sprache

foto >> als edith in ungeduld

 

Komposition, Klangregie  >> Leo Hofmann, Jannik Giger, Lukas Huber

Oliver Stein>> Stimme, Schauspiel, Konzeption

Gina Mattiello >> Stimme, Schauspiel, Libretto


Im Libretto unternehme ich eine Überschreibung von Stefan Zweigs Ungeduld des Herzens und Jean Amérys Hand an sich legen. Diskurs über den Freitod

link Kritik in der Basler Zeitung

mit besonderem Dank für die Förderung seitens der MA 7 - Musik

>> 31.05.2015, Landesgalerie Linz

Gedenk-Matinee zu Ehren von Lienhard Dinkhauser

Christoph Herndler apallisches Syndrom (2015) für Stimme & 2 Bassklarinetten

Bassklarinetten >> Petra Stump, Heinz-Peter Linshalm
Stimme  >> Gina Mattiello

link4.9.2015

>> 26.03.2015, Literaturhaus Graz, 20h

JONKIPEL - multimediale Komposition von Wolfgang Seierl

Das Koehne Quartett     www.kohnequartett.com

Elektronik >> Wolfgang Seierl

Stimme >> Gina Mattiello


>> Mittwoch, 18.03.2015
18:00 Uhr, UCI Annenhof Saal 6
>> Samstag, 21.03.
11:00 Uhr, Schubertkino 2
(Ohne Titel)
Spielfilm, AT 2015, 66 min, OmeU

Kino als radikale Grenzerfahrung. Kompromisslos in Inhalt und Form.

www.ohnetitel-film.net

Trailer >>

Regie/Buch: Ludwig Wüst
Text: Gina Mattiello nach "Tagebuch der Trauer" von Roland Barthes
Darsteller/innen: Gina Mattiello, Gerhard S.
Kamera: Klemens Koscher
Schnitt: Thomas Hajnik, Ludwig Wüst
Ton: Neck Richardson, Lucas Ehold
Sounddesign: Tjandra Warsosumarto
Produzent/innen: Ludwig Wüst, Matthias Reiter-Pazmandy

 

>> Sa 28.02.2015, Kunst & Musik, Kunstraum Sellemond, 20h

Kompositionen von u.a  Christoph Herndler (UA), Klaus Lang, Jorge Sánchez-Chiong, Rebecca Saunders, Reinhold Schinwald, Zesses Seglias (UA), Klaus Lang.

Flöte >> Elena Gabbrielli
Bassklarinetten >> Petra Stump, Heinz-Peter Linshalm
Musikalische Konzeption, Stimme  >> Gina Mattiello

Christoph Herndler quicksand (2010) für 2 Bassklarinetten
Klaus Lang weisse schatten (2008) für 2 Klarinetten
Jorge Sánchez-Chiong for albert ayler (2004) für 2 Bassklarinetten
Christoph Herndler apallisches Syndrom (UA) für Stimme & 2 Bassklarinetten
Zesses Seglias lonesingness (UA) für Flöte & Stimme
Reinhold Schinwald nICHt (2013) für Flöte & Stimme
Beat Furrer auf tönernen füssen (2001) für Flöte & Stimme nach einem Text von Friederike Mayröcker

Das Programm präsentiert sprachbezogene Kompositionen von Beat Furrer, Reinhold Schinwald, Zesses Seglias, Rebecca Saunders und Christoph Herndler: In Zwiesprache mit den Texten stehend, fördern sie ihre immanent musikalischen Aspekte zutage oder begreifen sie als Initialpunkt. Die vom Duo Stump-Linshalm in Auftrag gegebenen Miniaturen und musikalischen Destillate von Klaus Lang, Christoph Herndler und Jorge Sánchez-Chiong bilden dazu einen Kontrapunkt und sind Kammermusik in ihrer intimsten Form.

kunstraum web

© Bstieler

Besonderen Dank an SKE Fonds, AKM, 7. Bezirk, Kunstraum Sellemond.

ElenaGabbrielliGina M

 Elena Gabbrielli >> Flöte

MEISTERKURS Prof. RENATE WENINGER im Rahmen des 6. Kongresses über klassischen Gesang

31.01.2015 - 2.2.2015

Ort >> Silvio Vallado del Centro Cultural Olimpo, Mérida, Mexiko

Präsentation solo for voice - quasi un monologo circulare

Merida Web Auftritt 900

Kompositionen für Stimme solo von Daniel de La Cuesta, Christoph Herndler, Elisabeth Harnik
Kompositionen für Stimme und Flöte von u.a. Beat Furrer, Reinhold Schinwald
Stimme >> Gina Mattiello

Besonderen Dank an das österr. Bundeskanzleramt (bka),  Renate Weninger & Renate Gründler, die diese Reise ermöglichten.

 


 

PAST EVENTS

>> So 14.12.2014, Hochschule für Musik BASEL, 20h

INTERNATIONALES SYMPOSIUM - STILLE ALS MUSIK - 12-14.12.2014

in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Basel und des musikwissenschaftlichen Seminars

Wie prägt Stille die gegenwärtige Musik? Was ereignet sich wenn Klänge ins Nichts übergehen? Ist Stille Leere? Die Suche nach Konzepten des ästhetischen Verstehens, analytischer Betrachtung und Kontextualisierung stehen im Vordergrund von Vorträgen, Gesprächen, musikpraktischen Darstellungen und Konzerten.

u.a. ein Projekt von Molly McDolan zum Thema Stille in der Musik

Stimme >> Gina Mattiello

Texte von Peter Ablinger, John Cage, Maria Seisenbacher, Händl Klaus, Gerhard Rühm, Ernst Jandl, Gisele Brelet

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more info zum breitgefächerten Programm mit Konzerten, Gesprächen, Vorträgen...

 

>> Fr, 09.12.2014 19h, Pavillion WELS

 ABGESAGT !!

AUF TÖNERNEN FÜSSEN

nach einem Text von Friederike Mayröcker (2001)


image001Abbildung: Friederike Mayröcker © Heide Heide

Anlässlich ihres bevorstehenden 90. Geburtstags spielen wir AUF TÖNERNEN FÜSSEN

Beat Furrer >> auf tönernen füssen für Stimme und Flöte nach einem Text von Friederike Mayröcker (2001)

Daniel de la Cuesta>> Tiento V für Stimme Solo (2013)

Elena Gabbrielli >> Flöte

Gina Mattiello >> Stimme

 
Die Verbindung von Stimme und Flöte zieht sich seit vielen Jahren durch Beat Furrers Schaffen. Ein Initialpunkt für die Komposition für Sprechstimme und Flöte war 1999 ein Werk zum 75. Geburtstag von Friederike Mayröcker. In auf tönernen Füssen kombiniert Beat Furrer ein Gedicht aus den späten fünfziger Jahren „Etwas wie Küsten kleefarben und Gewahrsam der Meere“ mit einem berühmten Titel der Dichterin Arie auf tönernen Füßen war 1998 ein Hörspiel überschrieben.
Mayröckers Text verschränkt naturhafte Bilder und Befindlichkeiten in einer Fülle von evokativen Momenten, er ist ein fortgesetztes bildhaftes Umschreiben eines Zustandes. Diesen Vorgang des sprachlichen Vorantastens, eines Beobachtens und Geschichtenerzählens, ohne dass der Gegenstand greifbar würde, bringt Furrers Komposition zum Klingen. (Marie Luise Maintz)

Die Komposition „Tiento Vfür Stimme solo kann von jeder Art von Stimme aufgeführt werden. Das Stück basiert einerseits auf Artikulationen, die durch verschiedene Konsonanten und durch ein Zergliedern von Sprache in kleinste Wortpartikel, in Phoneme, erzeugt werden und andererseits auf einer Vielfalt von Mund- und Körpergeräuschen, die durch Schnalzen am Gaumen, Lippen- und Zungenpizzicato, Fingerschnippen und Klatschen hervorgerufen werden. Eine breite Palette an Stimmartikulationen wird hörbar gemacht. Die Sequenzen vibrieren, das Wort öffnet sich unerhörten inneren Intensitäten, kurzum, die Sprache wird asignifikant, also intensiv benutzt.

 

 

>> 29. November 2014, 20:00h, level_41 - Vienna Altstadt Hotels

Kirchengasse 41, 1070 Wien

bher[∂] … 

bild flyer bhera web700

foto >> reinhold schinwald

Lyrik >> Maria Seisenbacher
Bewegungsperformanz  >> Tanja Witzmann
Musikalische Konzeption, Stimme  >> Gina Mattiello
Oud, Stimme  >> Marwan Abado
Bassklarinetten, Klarinetten  >> Petra Stump, Heinz-Peter Linshalm

Ausgewählte Kompositionen für Klarinetten  >>
Chaya Czernowin Duo Leat (2010) für 2 Bassklarinetten
Christoph Herndler quicksand (2010) für 2 Bassklarinetten
Klaus Lang weisse schatten (2008) für 2 Klarinetten
Jorge Sánchez-Chiong for albert ayler (2004) für 2 Bassklarinetten


            ohne Stein
            wäre Wasser stumm
            nur in der Reibung
            stimmen alle Dinge an


Der Gedichtband bher[∂] … von Maria Seisenbacher legt den Fokus nicht auf Zeit, Raum und Ort, sondern auf deren Auflösung und Zwischenräume. In solchen Zwischenräumen erklingt die Musik von Marwan Abado, wie auch kurze Stücke, Miniaturen, ShortCuts mit einer Länge von etwa drei Minuten, die vom Duo Stump-Linshalm in Auftrag gegeben wurden. Sie sind Momentaufnahmen gegenwärtigen Komponierens und Kammermusik in ihrer intimsten Form.

Eine Kooperation von FAIMME, Verein auf Grund und Hotel Altstadt Vienna

bher[∂]. Gedichte wurde 2012 in der Edition Yara (Bernadette Schiefer) veröffentlicht, gefördert vom bm:ukk und Kultur NÖ.

Besonderen Dank an SKE, MA7 (Abteilung Musik), gföm, 7. Bezirk - Kultur

 

>> 27. September 2014, RADIO Ö1, 23:03, Zeitton

Alice - eine Radio-Oper

Text >> Sophie Reyer

Musik >>  Periklis Liakakis

Ernst Marianne Binder  >> Regie

Fani Vovoni >> Violine
Martin Veszelovicz >> Akkordeon
Gina Mattiello >> Stimme
Didi Bruckmayr >> Stimme

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Ilse Amenitsch   >> Redaktion

link zur Radiooper ALICE

 

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feminin / masculin
Ein Singspiel

Libretto >> Bodo Hell
Musik >> Periklis Liakakis
Regie >>Ernst M. Binder

mit
Kaoko Amano
Didi Bruckmayr
Clemens Kölbl
Mona Kospach
Gina Mattiello
und Bodo Hell

Kostüme >> Vibeke Andersen
Licht >>Geari Schreilechner
Ton >>Benedikt Palier
Ton/Lichttechnik >>Christoph Trummer
Regieassistenz >> Alina Samonig

Produktion >>Andrea Speetgens

Voraufführungen:
29. und 30. Juli 2014       Theatertage Weissenbach (Theaterland Steiermark)

Karten für Weissenbach: 0664-8347406

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© dramagraz

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URAUFFÜHRUNG
18. August 2014   Literaturhaus Graz, 20:00
Weitere Vorstellungen:
               3., 4., 5., 6. September 2014, jeweils 20:00 

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© traussnig

>> Do., 12. Juni 2014, 19.00 h, Akademie der bildenden Künste Schillerplatz

AUF TÖNERNEN FÜSSEN

nach einem Text von Friederike Mayröcker (2001)


image001Abbildung: Friederike Mayröcker © Heide Heide

Anlässlich ihres bevorstehenden 90. Geburtstags würdigt die Akademie der bildenden Künste Wien ihr Ehrenmitglied Friederike Mayröcker mit einem Festakt.
 
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, 1010 Wien, Raum M 13
Begrüßung | Eva Blimlinger, Rektorin
Laudatio | Elisabeth von Samsonow, Professorin für philosophische und historische Anthropologie der Kunst
Zum Werk von Friederike Mayröcker | Klaus Kastberger, Universitätsdozent Universität Wien, Institut für Germanistik, Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek

Aufführung | Beat Furrer: auf tönernen füssenfür Stimme und Flöte nach einem Text von Friederike Mayröcker (2001) mit Gina Mattiello, Stimme und Elena Gabbrielli, Flöte

 
Die Verbindung von Stimme und Flöte zieht sich seit vielen Jahren durch Beat Furrers Schaffen. Ein Initialpunkt für die Komposition für Sprechstimme und Flöte war 1999 ein Werk zum 75. Geburtstag von Friederike Mayröcker. In auf tönernen Füssen kombiniert Beat Furrer ein Gedicht aus den späten fünfziger Jahren „Etwas wie Küsten kleefarben und Gewahrsam der Meere“ mit einem berühmten Titel der Dichterin Arie auf tönernen Füßen war 1998 ein Hörspiel überschrieben.
Mayröckers Text verschränkt naturhafte Bilder und Befindlichkeiten in einer Fülle von evokativen Momenten, er ist ein fortgesetztes bildhaftes Umschreiben eines Zustandes. Diesen Vorgang des sprachlichen Vorantastens, eines Beobachtens und Geschichtenerzählens, ohne dass der Gegenstand greifbar würde, bringt Furrers Komposition zum Klingen. (Marie Luise Maintz)
 
Weitere Informationen

Uraufführung

>> Dienstag, 6. Mai 2014, 19.30 Uhr, Studiobühne

>> Weitere Vorstellungen: 9.5., 10.5. 11.5
Beginn jeweils 19.30 Uhr

OPERN DER ZUKUNFT

SO VIEL MEHR AN LEBEN

maria lassnig doppelselbstportraet mit kamera 400web

lassnig >> doppelselbstporträt mit kamera
   

Vier Kurzopern von Wen-Cheh Lee, Zesses Seglias, Yukiko Watanabe und Lorenzo Romano

Eine Koproduktion der Oper Graz und der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz

In Franz Kafkas unerschöpflichem Fundus der verzweifelten Hoffnung findet der taiwanesische Komponist Wen-Cheh Lee die Inspirationsquelle seiner Oper "Franz. Ein Traumspiel" und erzählt vom Konflikt der Generationen, lässt Vater und Sohn aufeinanderprallen. Eigens für den griechischen Komponisten Zesses Seglias verfasste Sophie Reyer das Libretto zu "Hystera" und greift darin ebenfalls den Kampf der Generationen auf. Reizvoll offen gelassen ist, welche der Protagonistinnen die Mutter und welche die Tochter ist. Aus Japan stammt die Komponistin Yukiko Watanabe, die ihre literarische Vorlage in einer surreal anmutenden Kurzgeschichte des italienischen Autors Italo Calvino findet: "Die weiche Mondin" oszilliert zwischen den geheimen Mythen des Alltags und den noch ungeheureren Mythen des Weltalls. Den Bogen zum Eröffnungsstück des Abends schließt der florentinische Komponist Lorenzo Romano in seiner Kafka-Adaption "K. Frammenti dell‘ attesa". Bruchstücke und Notate aus Kafkas Briefen, Tagebüchern, Aphorismen und Betrachtungen kulminieren im Herzstück der dreiteilig angelegten Szenenfolge, in Kafkas "Die Kaiserliche Botschaft".

BESETZUNG:
Musikalische Leitung: Beat Furrer 
Inszenierung / Raum:  Ernst Marianne Binder
Kostüme: Vibeke Andersen
Licht: Geari Schreilechner
DirigentInnen: Beat Furrer/Leonhard Garms/Cordula Bürgi
Sopransolo: Avelyn Francis
Sohn: Martin Fournier
Vater: David McShane
Attrice: Gina Mattiello
Sopran: Shirin Asgari
Soprano: Tatjana Miyus
Baritone: Ivan Oreščanin
Actor: János Mischuretz

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in Lorenzo Romanos Kurzoper K. Frammenti dell´attessa mit Ivan Oreščanin

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in Zesses Seglias Kurzoper Hystéra mit Shirin Asgari fotos copyright >> Peter Manninger
>> 18. August 2014, 20.00 Uhr - feminin/maskulin
Uraufführung
Literaturhaus Graz   
>> 20.21. 22. 23. 27. 28. 29. 30. August 2014, 20.00 Uhr
Libretto >> Bodo Hell 
Komposition >> Periklis Liakakis
Regie >> Ernst M. Binder    
Literaturhaus Graz   
>> 3.4. 5. 6. September 2014, 20.00 Uhr 

Literaturhaus Graz  
 
>> 1. Oktober 2014, RADIO Ö1

Alice - eine PerformOpera

Text >> Sophie Reyer

Musik >> Periklis Liakakis

Gina Mattiello >> Stimme
Didi Bruckmayr >> Stimme

 

>> Sa., 15. März, 11.00 Vernissage: WORT UND WANGE.

BEAT FURRER

AUF TÖNERNEN FÜSSEN
nach einem Text von Friederike Mayröcker (2001)

Elena Gabrielli >> Flöte

Gina Mattiello >> Stimme 

Vortrag: Peter Waterhouse: Heiterkeit. Leichtigkeit 

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elena gabrielli >> flöte

info unter impuls

 >> Di., 4. März, JONKIPEL, 19.00h, Porgy und Bess

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>> 15. Dezember 2013 - 19.03 Uhr, auf RADIO STEIERMARK - Kultur spezial

RadioOper „ALICE“

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ORF Steiermark und dramagraz produzierten unter der Regie von Ernst Marianne Binder das Hörspiel „ALICE“: Die PerformOpera von Periklis Liakakis nach dem Theaterstück „Alice im Wunderland“ von Sophie Reyer ist erstmals als „RadioOper“ am Sonntag, 15. Dezember 2013, 19.03 Uhr, auf RADIO STEIERMARK zu hören. Das Buch „Alice im Wunderland“ von Lewis Carroll ist seit 150 Jahren ein Bestseller; die Geschichte vom Paralleluniversum im Traumland hat Generationen fasziniert und regt noch immer zur Frage nach der Realität der Traumwelt an. Ernst M. Binders Interesse gilt in seiner Inszenierung nicht so sehr einer opulenten, phantastischen Aufbereitung des Stoffes noch einer unterhaltsamen kindergerechten Umsetzung, sondern er versucht den Zuhörer/die Zuhörerin mit den Kindheitserinnerungen einer traumatisierten Frau und den daraus resultierenden Alpträumen zu konfrontieren. Der artifizielle Text Sophie Reyers und die Musik des griechischen Opernkomponisten Periklis Liakakis ergeben eine skurrile Mischung aus Sprechgesang, dichten „Chorpartien“ und Samples, live gespielten Instrumenten und dazu geschalteter elektronischer Akustik, die eine der Thematik entsprechende individuelle Klangfarbe zu jedem Bild entstehen lassen. Die beiden Stimmkünstler Gina Mattiello und Didi Bruckmayr versuchen sich den schmalen Grat zwischen ehrlicher Hingabe und artifizieller Entäußerung entlangzutasten.

RadioOper ALICE nach dem Theaterstück „Alice im Wunderland“ von Sophie Reyer unter Verwendung von zwei Gedichten von Christian Enzensberger

Mit Gina Mattiello und Didi Bruckmayr
MUSIK. LEITUNG >> Periklis Liakakis
VIOLINE >> Fani Vovoni
AKKORDEON >> Martin Veszelovicz
TONTECHNIK >> Christian Michl
REDAKTION >> Ilse Amenitsch
REGIE >> Ernst Marianne Binder

Eine Produktion von dramagraz und ORF Steiermark

>> 28. November 2013 - 19:30 Uhr
Grüne Galerie 7
Hermanngasse 25
1070 Wien

Präsentation des Lyrikbandes „bher[∂]“  von MARIA SEISENBACHER mit Illustrationen des guatemaltekischen Malers
CARLOS CHAVES

ohne Stein
wäre Wasser stumm
nur in der Reibung
stimmen alle Dinge an
 
Stimme >> Gina Mattiello

Eine Veranstaltung der Yara Edition/Bernadette Schiefer.

M  N  E  M  O  S  Y  N  E

Maruta Staravoitava >> Bassflöte und Flöte

Gina Mattiello >> Stimme 

Reinhold Schinwald >> Klangregie

>>  18. November 2013,  20:00h, ONO - das Kulturlokal Bern  
>>  19. November 2013,  20:15h, SAFE - unternehmen mitte, Basel

 K O M P O S I T I O N E N

CHRISTOPH HERNDLER „hm_mh“ für Stimme, Bassflöte und Zuspielband (2012, neue Fassung 2013, Schweizer Erstaufführung) Text: Franz Dodel
BEAT FURRER „auf töneren Füßen“ für Flöte und Stimme nach einem Text von Friederike Mayröcker (2001)
OLGA NEUWIRTH „Spleen II“ für Bassflöte (1999)
ELISABETH HARNIK „Solo for Gertrude“ für Stimme (2001/ 2011, Schweizer Erstaufführung)
BERNHARD LANG I ROMAN HAUBENSTOCK-RAMATI „Morendo“ für Bassflöte und Zuspielband (2002)
REINHOLD SCHINWALD „nICHt“ für Flöte und Stimme (UA 2013 Auftragskomposition von WIEN MODERN, Schweizer Erstaufführung)
BRIAN FERNEYHOUGH „Mnemosyne“ für Bassflöte und Zuspielband (1986)

Eine Kooperation von FAIMME mit chaotic moebius basel und ONO Bern, mit freundlicher Unterstützung des bmukk.

 >> 3. November 2013, Ruprechtskirche

MIKROTONALE STIMMWELTEN in Zusammenarbeit mit Robin Hayward, zinc and copper works und Christoph Herndler

Kompositionen von Christoph Herndler (AT): hm/mh für Basstuba, Horn, Posaune und Stimme (2012)

Robin Hayward (GB/DE): Grave Mountain Diagram für Basstuba, Horn und Posaune (2008)

Daniel de La Cuesta (MEX/AT): Vocalise (UA, 2013)

Gina Mattiello (AT) Stimme
Robin Hayward (GB/DE) Mikrotonale Tuba
Elena Margarita Kakaliagou (GR/AT) Horn
Matthias Müller (DE) Posaune

Reinhold Schinwald (AT) Klangregie

 >> 7. November 2013, WIEN MODERN, 18:00h Wiener Konzerthaus/Schönbergsaal

TANZSTUNDE

Das Publikum auf die Tanzfläche zu bitten, wie es Wien modern und das RSO im Konzert am 7. November tun werden, ist im Kontext der „ernsten“ Neuen Musik wohl ein Tabubruch par excellence. Die Ablehnung des Unterhaltungsmoments als Teil eines emphatisch autonomen Kunstbergriffs wurzelt wahrscheinlich schon in der Ablösung feudalabsolutistischer Regierungsformen durch das Bürgertum seit Französischer Revolution und Aufklärung. Pierre Bourdieu ortet in der bürgerlichen Ästhetik sogar physischen Widerwillen (Ekel) gegenüber allem Leichten, Oberflächlichen, Umgänglichen. In diesem Symposium wird versucht, der Polarität von Ernst und Unterhaltung, aber auch den Beziehungen zwischen Tanz und Sozialverhalten bzw. Tanz (künstlerischer Tanz/Gesellschaftstanz) und Musik nachzugehen. Im  Symposium sollen diese Polaritäten durch performative, künstlerische und diskursive Interaktionen deutlich gemacht werden. Den Rahmen bildet eine Tanzstunde, in der zunächst das Moment des Unterhaltenden inklusive Buffet heraufbeschworen wird. Kurze Statements und Aktionen von KomponistInnen, Choreografinnen, TanzlehrerInnen und TänzerInnen laden die Teilnehmenden dazu ein, mehr und mehr selbst Stellung zu beziehen und sich aktiv einzubringen. Anstelle des traditionellen Frontralvortrags treten interaktive Prozesse.

Konzept >> mica – music austria (Doris Weberberger, Wolfgang Seierl)

Tanzlehrer >> Eddy Franzen, Tanzschule Eddy Franzen, Präsident des Verbandes der Tanzlehrer Österreichs

Spielleiterin >> Gina Mattiello, Schauspielerin, Performancekünstlerin

KünstlerInnen >>Franz Hautzinger, Patrick Pulsinger, Arturo Fuentes, Johanna Doderer, Mariella Greil, Christine Gaigg

Wissenschaft >> Reingard Witzmann

 

 >> 26. Oktober 2013, WIEN MODERN 

Sa

26.10. 16.30

Alte Schmiede

Gina Mattiello Konzeption, Stimme Maruta Staravoitava Konzeption, Bassflöte Reinhold Schinwald Klangregie

Beat Furrer auf tönernen füssen für Stimme und Flöte nach einem Text von Friederike Mayröcker, Reinhold Schinwald Neues Werk für Stimme und Bassflöte (UA, Auftragswerk von WIEN MODERN), Brian Ferneyhough Mnemosyne für Bassflöte, Olga Neuwirth Spleen II für Bassflöte, Elisabeth Harnik Solo for Gertrude für Stimme nach Texten von Gertrude Stein, Christoph Herndler hm_mh für Stimme, Bassflöte und Zuspielung (UA, Neue Fassung), Bernhard Lang / Roman Haubenstock-Ramati Morendo für Bassflöte und Zuspielband

In Mnemosyne treffen zwei Interpretinnen aus den Bereichen Neue Musik und Theater auf einen Komponisten und Klangregisseur. Durch die Positionierung der Lautsprecher und der Performerinnen treten die akustischen Bedingungen des Raumes und seine Bespielung in spezifische Konstellationen und bewirken eine Fokussierung auf spatiale Phänomene. Gleichzeitig verweist Mnemosyne auf die Dialektik von Erinnern und Vergessen wie auf die Möglichkeit beim Hören von Musik die Konstituierung von Zeit und Zeitbewusstsein unmittelbar wahrzunehmen.

Eine Kooperation von WIEN MODERN und der Alten Schmiede mit freundlicher Unterstützung der SKE

www.wienmodern.at

 

Elfriede Jelinek

KEIN LICHT. Sprechoper

 c dramagraz presse ensemble web

foto >> ernst m. binder

ÖE der erweiterten Fassung Premiere Graz  >>  2. September 2013Dom im Berg, Graz

Weitere Aufführungen in Graz>>  3., 4., 5., 6. September 2013

Schweizer Erstaufführung>> 14. September 2013Musikfestival Bern

Weitere Aufführung in Bern>>  15. September 2013

Premiere Wien>>  24. September 2013Kosmos Theater

Weitere Aufführungen in Wien >>  25., 26., 27., 28. September 2013

1., 2., 3., 4., 5. Oktober 2013

Eine KOPRODUKTION von dramagraz und Kosmos TheaterWien, FAIMME und dem Musikfestival Bern in Kooperation mit der Hochschule der Künste Bern. Komposition im Auftrag der Pro Helvetia.

mit eva kessler und ninja reichert

foto >> ernst m. binder

 

foto >> ernst m. binder

llink zu Musikfestival Bern

 link zu dramagraz

 >> 22. Juni 2013, Schloss Solitude, Stuttgart

P1 (Theaterhaus/Musik der Jahrhunderte)

SAMSTAG
22. Juni - 22:00 Uhr, P1 (Theaterhaus/Musik der Jahrhunderte)

 
IN / VISIBILE- quasi un monologo circulare

Giacinto Scelsi: Xnoybis für Violine solo
Georges Aperghis:
aus "récitations" für Stimme
Peter Jakober:
nach aussen, für Violine solo und Elektronik
Klaus Lang:
Die Ränder der Welt für Violine solo
Peter Jakober:
IN / VISIBILE für Sprecherin, Orgelpfeife, Violine und Live-Elektronik

Annelie Gahl, Violine
Gina Mattiello, Sprecherin
Markus Krispel, Orgelpfeifen
Peter Jakober, Live-Elektronik
Wolfgang Hofer, IN/VISIBILE - Libretto
Karl Christoph Rensch-Kirschfink, Klangregie

 

 

 

>> 7. Juni 2013, 1830h, Burg Biel Mediensaal

les yeux percés oder voir / voix

Gina Mattiello  >> Stimme/Stimminszenierung/Konzeption

                            (Klangmaterial>> insubordinations 2011/Jonas Kocher,

                             Strategy of behaviour in unexpected situations 2012/ Jonas Kocher-Gaudenz Badrutt)

Sophia Seitz-Rasmussen  >> Kostüm

Leo Hofmann  >> Klangregie

Jonas Fehr  >> Raumkonzept

>> 27. April 2013, 18h, kofomi #17 presentation

 

>> 22. Februar 2013, 20h, Galerie Nikki Bogart, Steingasse 26/1-2 1030 Wien

les yeux percés oder voir I voix

GegenStimmen I Festival mit Kompositionen von u.a Adrián Artacho; M. Báez, Clio Montrey

>> 16. Jänner 2013, 20h, Großer Konzertsaal, Kaserne Bern

les yeux percés oder voir I voix

les yeux percés oder voir I voix kreist um das Phänomen der Stimme. Es geht um das Erscheinen der Stimme, ihr Auftauchen, in Erscheinung treten und Untertauchen: Ein Gemurmel von Silben, Wortstücke schmarotzen an ihnen, stören sie durch Nebengeräusche – man muss sich den Gespenstern der Rede überlassen, indem man die Augen schließt.

Stimme, Texte, Konzeption >> Gina Mattiello
Musik/ Tonband >> Jonas Kocher

 

yeux vieux vieux yuex vieu mieux
deux vieux vieux mieux deux vieux
yeux vieux mieux o´ mon ieux deux mieux
o` mieux deux mon vieux o´ mieux vieux
d´ yeux vieux o´ mieux vieux vieux
d´ yeux vieux o´ yeux deux vieux mieux
deuil o´il dû ile dû elle é yeux il dû il dû elle
é elle duel o´ ile dû elle deuil d ´yeux o´
ille e elle duel du il du elle mieux
du vieux vieux mieux yuex o´
mieux de yeux ver du vieux o´ yeux mieux
les paires d´ yuex o´ vie perdé
les yeux percé

 

dank an bm:ukk und SKE

>> 31. Dezember 2012, 20h, off Theater, 1070 Kirchengasse 41

STORIA SVELATA

Komponistinnen zwischen den Zeiten -
e_may inszeniert neue und barocke Musik zum Jahreswechsel

Musik von >>
Francesca Caccini, Barbara Strozzi, Elisabeth Jaquet de la Guerre,
Katharina Klement, Eva Reiter, Pia Palme, Judith Unterpertinger, Elisabeth Harnik

Visuals >> Jade

Texte von >> Octavio Paz

Gina Mattiello >> Stimme
Molly McDolan >> Oboe da Caccia
Katharina Klement >> Klavichord, Elektronik
Eva Reiter >> Viola da Gamba, Kontrabassblockflöte
Pia Palme >> Kontrabassflöte, Elektronik
Judith Unterpertinger >> Innenklavier

Ensemble masquerade
Sara Mosetti >> Leitung, Violine und Viola
Verena Gropper >> Sopran
Szilárd Chereji >> Viola da Gamba, Violone
Manuel Tomadin >> Cembalo

Konzeption >> Palme/Mosetti/Jade
Klangregie >>Christina Bauer

Website >> www.e-may.org

>> 15. Dezember 2012

DER KÜHNERE ENTSCHLUSS at the Interpenatration Festival in Graz

Komposition Pia Palme
für Stimme, Oboe da Caccia, Elektronik und die Sprechmaschine von Kempelen. (UA 2011)
Texte von >> Margret Kreidl, Hansjörg Zauner und aus dem Exerzierreglement für die k. u. k. Fusstruppen, Wien 1911

Pia Palme >> Sprechmaschine (im Nachbau von Jakob Scheid) und Live-Elektronik
Molly Mc Dolan >> Oboe da Caccia
Gina Mattiello >> Stimme

>> 13. 14. Dezember 2012, 20:00h

Europeras II von John CAGE

Ensemble Vertigo Ι HKB Bern I Théâtre Musical

Dampfzentrale Bern

in Kooperation mit der IGNM Bern

Banquet

Texte von Schwitters, Valentin, G Aperghis

Regie: Francoise Rivalland

>> 24. November 2012, 20:00h

ICHT III

Text>> Christian Loidl aus »ICHT«

Stimme >> Gina Mattiello

Bernhard Lang Ι Wolfgang Musil I Volkmar Klien
In Kooperation mit der Alten Schmiede

link >> Echoraum

>> e_may 2012

Wie Wir Wollen - all night long

25. auf den 26. Oktober 2012
Beginn 19:30 Uhr

Palais Kabelwerk
Oswaldgasse 35A
1120 Wien

Am 25. und 26. Oktober veranstaltet e_may in Koproduktion mit WIEN MODERN, dem Palais Kabelwerk und in Zusammenarbeit mit PHACE einen Konzertmarathon von 19:30 mit open end am frühen Morgen, gefolgt von einem Frühstück.

foto >> david palme

e_may wurde 2007 von Gina Mattiello und Pia Palme gegründet, um Qualität und Vielfalt der Komponistinnenszene gebündelt sichtbar zu machen.

Unter dem Titel „Wie Wir Wollen - all night long" werden unterschiedliche Positionen Neuer Musik in Bezug zueinander gesetzt: Kompositionen für akustische Ensembles, zeitgenössische Vokalkompositionen und Werke für Elektronik treffen auf offene Formen, wie die strukturierte und die freie Improvisation so wie auf Stücke, die sich mit Performance- und Videokunst auseinandersetzen.

Unter den ausgewählten, höchst diversen Arbeiten finden sich auch Kompositionen der Grande Dame der österreichischen Komponistinnenszene Luna Alcalay.

Ausgehend von der Spurensuche „25 Jahre WIEN MODERN" nähert sich das Programm über Olga Neuwirth, Liza Lim, und Rebecca Saunders dem aktuellen Schaffen heimischer Komponistinnen wie Tamara Friebel, Elisabeth Harnik, Electric Indigo, Irradiation, Pia Palme, Elisabeth Schimana, Tamara Wilhelm, Caroline Profanter und Joanna Wozny.

International blickt e_may 2012 nach Holland, wo die Komponistin, Elektronikmusikerin und Querflötistin Anne La Berge arbeitet, wie auch nach England zur Komponistin Liza Lim. Lim unterrichtet an der Universität Huddersfield; Werke von Lim wurden bereits 1993 bei WIEN MODERN gespielt.

Um Mitternacht startet Club meets Avantgarde.

Das Publikum kann je nach Lust und Laune sitzend oder auf Matten am Boden liegend, ganz nach dem Motto von "Wie Wir Wollen - all night long", die Nacht mit Musik verbringen.

link >> e_may

 

>> ALICE nach dem Theaterstück "Alice im Wunderland" von Sophie Reyer

foto >> ernst m. binder, copyright: dramagraz

eine PerformOpera von Periklis Liakakis

Inszenierung >> Ernst Marianne Binder

URAUFFÜHRUNG

foto >> ernst m. binder, copyright: dramagraz

3. Oktober 2012 THEO, Oberzeiring (Theaterland Steiermark)

6. Oktober 2012 echoraum Wien

15. Oktober 2012 Drama Graz

Weitere Vorstellungen in Graz:

1., 2., 3., 8., 9., 10. November 2012, jeweils 20:00

foto >> ernst m. binder, copyright: dramagraz

link >> dramagraz

 

 

REGIE/RAUM Ernst Marianne Binder
STIMME/SCHAUSPIEL Gina Mattiello
AUSSTATTUNG Vibeke Andersen
LICHT/KLANG Geari Schreilechner
ASSISTENZ Christoph Trummer
PRODUKTION Andrea Speetgens
TECHNISCHE LEITUNG Geari Schreilechner
 

kritiken, stimmen...

 

Anmerkungen zur Urufführung GAIA von Hannes Kerschbaumer. Das Haydn Orchester spielt unter dem Dirigat von Leonhard Garms, Februar 2018  von C.F. Pichler: Die plastisch schematischen Texte der Stimmperformerin Gina Mattiello mit Bezügen und Texten von Raoul Schrott sind: "Nichts Schöneres unter der Sonne als unter der Sonne zu sein" (Ingeborg Bachmann). Die gesprochenen Phoneme mit der Musik sind außergewöhnlich. (...) Resümée? Hingehen. Anschauen. Nachdenken.

 

DEA LOHERS: LAND OHNE WORTE

Kleine Zeitung Graz, 19. 10. 2016 zu Dea Lohers: Land ohne Worte (Inszenierung Ernst M. Binder)
“..Performanitve Miniatur zwischen Monolog und Kunstinstalltion. Starke Leistung von Gina Mattiello...

Stark in ihrer Sprache ... mit radikaler Emotionalität. Ein starkes, emotionales Stück, das für den Betrachter viele Fragen aufwirft."

 

Kronen Zeitung Graz, 19.10.2016: “Eindringlicher Minimalismus" ..."Dramagraz zeigt eine von Periklis Liakakis musikalisierte Fassung, in der Ernst M. Binders Regie die starke Solistin Gina Mattiello mittels Blackbox schonungslos mit sich selbst konfrontiert.”

über HEINER MÜLLERS : WOLOKOLAMSKER CHAUSSEE

Falter 2016, Heft 3: Vier starke Darstellerinnen für einen Text, in dem nur Männer zu Wort kommen. Wie stets inszeniert Binder ganz nah am Text, dessen tragische Ambivalenz der Zuschauer selbst zu entschlüsseln hat.
gesamter Artikel nachzulesen hier

Kleine Zeitung, 13.1.2016: Die Inszenierung ergeht sich nicht in Sentimentalitäten, sondern führt einen schlauen, intensiven Text zu einer ebensolchen Aufführung. Das eng gestrickte Netz aus Rede und Gegenrede, aus innerem Sinn und äußerem Unsinn verlangt den Darstellerinnen ein Höchstmaß an Genauigkeit ab. Eine Anforderung, die sie eindrucksvoll meistern.
 
Steirerkrone, 13.1.2016: Ernst M. Binder inszeniert eindrucksvoll: Bei Vera Hagemann, Mona Kospach, Gina Mattiello und Ninja Reichert sitzt jeder Punkt, jedes Komma, jede Pause. Die vier schaffen es, obwohl die Figuren gleichsam  als Archetypen in einem politischen Kontext fungieren, ihnen dennoch Persönlichkeit und Charakter zu verleihen.

Frankenpost, 2510.2015 über "Ohne Titel" ein Film von Ludwig Wüst (screening: Hofer Filmtage & Diagonale Graz):

Ein bewegender Text (von Gina Mattiello eine Überschreibung Roland Barthes "Tagebuchs der Trauer"), dessen Verlesung dauert 18 Minuten, und man sieht dazu nur das Heft, in dem er geschrieben steht, und die Hände der einzigen Darstellerin: Gina Mattiello ..."Ohne Titel" ist das Werk eines Besessenen, das aus dem Geist des Avantgardefilms entstand.

gesamter Artikel nachzulesen hier

SKUG - Porträt, Der Reiz am sprachlichen Vorantasten - im Gespräch mit Ruth Ranacher, Michael-Franz Woels

gesamtes Interview nachzulesen hier

als pdf download

Basler Zeitung, April 2015, "ein einfühlsames Hörspiel vor einem unerbittlichen Hintergrund"

...ein subtiles Zusammenspiel aus Sprache und Klängen, das in ein allgemeines Sinnieren über Identität, Selbstbestimmung und Abhängigkeit übersetzt wird. Die grosse dramatische Geste lassen die jungen Künstler wohlüberlegt in der Mottenkiste. Mithilfe eines collagenartigen Librettos, dem Gina Mattiello Teile aus Texten von Elisabeth von Samsonow beigemischt hat, machen sie den Roman-Stoff gegenwartstauglich...

Ein gelunger, unaufdringlicher Musik-Theater-Abend!

gesamte kritik nachzulesen hier

der Standard, August 2014, Geschlechterkämpfchen mit Musik von Colette M. Schmidt

 "Stimmlich ein Vergnügen. Stimmperformerin Gina Mattiello gibt im Hintergrund im weißen Anzug mit aufgemaltem Oberlippenbärtchen den ironischen Ton an." 

die Suche nach Neuem, Opernnetz, Musikzeitschrift, Mai 2014 Rezension von Helmut Christian Mayer

...die von einer Schauspielerin Gina Mattiello ideal verkörpert wird. Sie ist eine duale, gespaltene Person, die mit ihrem Sohn zu sprechen scheint. Man hört Vorwürfe, aber auch kleine Situationen des Glücks. Es ist eine Innenschau ihrer Seele ohne Lösungsansätze. Die Musik von Zesses Seglias ist kräftig und bohrt sich förmlich ins Hirn mit auf- und abschwellenden Klängen und jähen Ausbrüchen.

 nachzulesen  unter opernnetz

der neue merker, Opern der Zukunft“ in Graz: „So viel mehr am Leben“ – 4 Einakter (Vorstellung: 10.5.2014

..während Gina Mattiello die Rolle der Frau in Zesses Seglias Hystéra sehr eindrucksvoll auf der Bühne spielte.

 28.09.2013, wien international, sasch

"Als ZuseherIn taucht man ein in einen Klangteppich aus Worten, in ein dichtesTextgeflecht, lässt sich davontragen zum Sinn und Unsinn des Textes. Ein ergreifender Abend!"

04.09.2013, Nachtkritik. de, über die Produktion KEIN LICHT von Elfriede Jelinek

"Im Chor der Sprecherinnen hat die "Zweite Geige", Gina Mattiello, oft das eigentlich erste Wort: Sie ist eine geeichte Stimmperformerin und wird als mitverantwortlich für die "musikalische Konzeption" genannt.

24.09.2013, Kronen Zeitung über die Produktion KEIN LICHT von Elfriede Jelinek

"Überzeugen aus der Sprache heraus: Eva Kessler, Gina Mattiello, Ninja Reichert. Grandios!"

4.September 2013, Kleine Zeitung

"Im Kernstück dieser Anklage gegen menschenverachtenden Technologiewahn … durchmessen Ronja Jenko, Eva Kessler, Mona Kospach, Gina Mattiello, Ninja Reichert und Werner Halbedl virtuos die Sprach- und Gedankenmäander Jelineks …

Kulturwoche, Zerrsörung der Zivilisation von Manfred Horak

nachzulesen hier

Furios und extraordinär!

24.Juni 2013, Stuttgarter Tageszeitung Das Du vollenden

Beim Neue Musik Festival "Der Sommer in Stuttgart" gab es Musiktheater, junge Ideen und Erinnerungen an alte Zeiten

Das Du vollenden

Feines in der Nacht

In einem dramaturgisch fein konzipierten Nachtkonzert stellte sich nach zwei Altmeistern - Giacinto Scelcis Klangraum-Reduktionen für Violine solo in Xnoybis (Annelie Gahl) und witzige, hoch theatralische Ein-Personen-Dialoge in Georges Aperghis´ Recitacions" (Gina Mattiello) - der Österreicher Peter Jakober vor. Sein in/visibile ist ein mit sehr lebendiger Live-Elektronik bereichertes Sprach-Musik-Stück für Sprecherin, Geige und Orgelpfeife, weniger entscheidend und interessant als die inhaltliche Setzung ist der allmähliche Führungswechsel von physischen hin zu elektronischen Klängen. Der "gelebte Augenblick" von dem in Wolfgang Hofers Text die Rede ist, wird hier zum packenden Ereignis, und selbst wer von nächtlicher Müdigkeit übermannt wurde, dürfte von der sehnsuchtsvollen Poesie bezaubert gewesen sein, die Jakobers Klänge produzierten, als der wohl schönste Satz des Abends erklang: "Im Innersten", lautet er, "muss es doch einmal möglich sein, das Du zu vollenden."

juni/juli 2012, andreas fellinger, freistil, "robin hayward/christoph herndler, tage der poesie"

... vorne am Mikro die wunderbar wandlungsfähige Vokalistin Gina Mattiello - live und mit Zuspielungen - Auszüge aus Franz Dodels "Nicht bei Trost" hinreißend verdeutlicht. So gesehen, die optimale  bzw eine von prinzipiell mehreren optimalen Interpretationen der Partitur von Christoph Herndler mit dem ortsspezifischen Titel "hm/mh".

gesamter artikel nachzulesen unter: tage der poesie

 

april 2012, norbert trawögger, "stimmwelten zum finale des festivals: bewegliche poesie"

In “hm/mh” - dem uraufgeführten Auftragswerk des Festivals - lässt Christoph Herndler die urmenschlichen bestätigenden und fragenden Kommentaräußerungen “hm” und “mh” auf einer beliebig wählbaren Textstelle aus Franz Dodels Endlos-Haiku “Nicht bei Trost” auflaufen. Mühelos eindringlich changiert die Stimmperformerin Gina Mattiello zwischen Text- und Kommentar-Personage hin und her und treibt jeder aufgellenden Fahrigkeit die Plötzlichkeit zur Ewigkeit hin aus. Die Blechbläsern legen ein unendlich atmendes Grundraunen aus, das sich in ein archaisches Grundstaunen transformiert. So fand dieses eminent wichtige Festival, das einen offenen Poesiebegriff auf und über der Höhe unserer Zeit abhandelt, ein gehöriges Finale und lässt hoffen, dass uns die “Beweglichkeit” auch weiterhin erhalten bleibt.

gesamter artikel nachzulesen unter bewegliche poesie

REZENSION aus ÖMZ, Heft 4/2011, Benjamin Meier

In Solo for Voice für Stimme solo nach Gedichten von Gertrude Stein trat mit Gina Mattiello eine der beiden Intendantinnen des Festivals als Künstlerin in Erscheinung. Auf höchst virtuose Weise schmilzt die Komponistin Elisabeth Harnik die Sprach-/Wortkunst Steins in eine Wort-/Tonkunst um.

gesamter Artikel nachzulesen unter http://www.e-may.org/de/press/

november 2011, kleine zeitung zu kathrin rögglas "wir schlafen nicht" öea im dramagraz

"nachhaltig beindruckende produktion"

"viel text, denn die indirekte rede verlangt den darstellerinnen (dazu mann/frau doppelrollen) einiges ab..."

november 2011, kronenzeitung

gina mattiello, suse lichtenberger, sissi noé spielen gekonnt mit der überzeichnung, ohne ihre charaktere ins skurrile oder realitätsfremde zu führen... vollgepfercht mit klugen beobachtungen, treffenden analysen und bissigen kommentaren ist dieser abend doch leichtfüßig und unterhaltsam....

freistil, august, september 2011, s. 16, andreas fellinger

Mattiello unternimmt einen eindrucksvollen Vokalvortag, indem sie Stücke von Elisabeth Harnik nach Texten von Gertrude Stein, die sie mit allen Wassern der Verwandlungskunst wäscht.

FALTER, Motter und Schaffer

 

Wer denkt Körperbeherrschung war chinesischer Nationalzirkus, der hat das zweitägige Hörfest 2010 im Forum Stadtpark versäumt. Selbst für Zwischenapplaus war die Konzentration im Publikum zu groß. Oder war es die Ehrfurcht vor Ö1, das einige Performances live übertrug? Kapitulieren musste man mit Begeisterung vor Gina Mattiellos Darbietung. Die Frau ist eine verbale Marathonläuferin. Zwanzig Minuten sprach die Schauspielerin Traumprotokolle, von Dialekt, ins Englische  und wieder ins Hochdeutsche wechselnd, die Bernhard Lang zu der Komposition ICHT II verdichtet hatte.

Ausschnitt aus music information center austria, 2010 von Clemens Marschall

Hörfest 2010

.. Igor Gross und Matija Schellander (Metalycée) legen den instrumentalen Teppich für die Bernhard Lang-Komposition „ICHT II", über die Gina Mattiello ihre Stimme in Rekordgeschwindigkeit jagt. Der Stapel ihrer Textseiten lässt auf ein langes Stück schließen, doch als man die durchgenommenen Papierblätter nacheinander fliegen sieht, wird einem bewusst, wie viele Buchstaben und Wörter diese Frau in kürzester Zeit aufsaugen und fokussiert ausspucken kann.

gesamter Artikel nachzulesen unter: mica

solo voice, récitacions, Neuer Musik Pavillion Wels

und Gina Mattiello wirklich atemberaubend mit einem Werk von G. Aperghis

Schneewittchenpsychose, Premierenkritik von Anne Aschenbrenner, Kulturwoche 21. Juli 2010

.. Schneewittchenpsychose schafft es weder aufgesetzt, noch dramatisch oder belehrend zu wirken.

...Spannung zwischen Authentizität und Poesie

...Die Darstellerinnen Gina Mattiello, Ruth Ranacher und Heike Möller sind perfekt aufeinander abgestimmt.

...Schneewittchenpsychose ist ein MUSS in der ausklingenden Theatersaison.

gesamter Artikel/Kritik nachzulesen unter kulturwoche

 

freistil30 webseite

s p a c e   i s   t h e   p l a c e

e_may

Gina Mattiello & Pia Palme - beide sind selbst u.a. Musikerinnen, aber auch noch einiges darüber hinaus - organisieren heuer zum vierten Mal dieses besondere Festival in Wien, das gleich in zwei Richtungen arbeitet, die einander keineswegs entgegengesetzt sind. e_may vergibt Kompositionsaufträge und bewerkstelligt ihre Uraufführung.Von Andreas Fellinger, freiStil APRIL MAI 2010

Schon aus dem Titel sprießen die Assoziationen. e_may, das klingt verdächtig nach E-Bay einerseits, nach E-Mail andererseits, aber auch nach dem D-Day - und nach female außerdem. Nachdem e_may keine (para)militärische Operation sein wird, wie zu hoffen ist, liegt die Vermutung nahe, ob nicht zumindest die letzte Assoziation von nicht so weit hergeholt wurde, wenn man sich das Programm der bisherigen drei Festivals ansieht. Anders gefragt: Ist e_may ein feministisches Festival, das den Schwerpunkt auf elektronische Musik legt?

Gina Mattiello: „Schön, dass das Wort verschiedene Wortspielereien assoziiert. e_may steht für elektronischer Mai". Ach so. Bei purer Elektronik belasst ihr es aber wahrscheinlich nicht? „Nein, Elektronik gehört so selbstverständlich dazu wie Neue Musik und die Verbindung zu anderen Kunstsparten wie zum Beispiel Videokunst, Bildende Kunst, Turntablism oder Literatur." Und das mit dem Feminismus ist tatsächlich aus der Luft gegriffen? „Nein, das nicht. Als feministisches Festival kann man es natürlich insofern bezeichnen, als wir Auftragswerke ausschließlich an Frauen vergeben.  Es ist also auch ein Komponistinnen-Netzwerk und ein interdisziplinärer Ideenpool.  Unser Wunsch als Kuratorinnen des Festivals ist es, einen Fokus auf das Potential von Komponistinnen zu setzen, die oftmals auch als Interpretinnen ihrer Werke auftreten. Wir laden aber auch DJanes oder DJs aus den Clubs ein, da sich die verschiedenen Herangehensweisen an die Musik ausgezeichnet miteinander verbinden lassen. Da ich vom Theater komme, zitiere ich gerne den Satz: Die Frau muss wieder ins Zentrum des Dramas gerückt werden. Und ich sehe es so: Es besteht die Notwendigkeit, den Blick auf das Schaffen von Komponistinnen zu richten. Wichtig ist die wechselseitige Anerkennung von Frauen und diese manifestiert sich gerade durch solch ein Festival."

„Zu wenige Frauen, zu wenig Elektronik"

Für Pia Palme, Subbassflötistin, Elektronikerin und Komponistin, waren ebenfalls „zu wenige Frauen und zu wenig Elektronik" in der österreichischen Musiklandschaft präsent, besonders auch in so avancierten Zirkeln wie im Festival „wien modern". Ihr fehlten auch die Zwischenräume in der Avantgarde und im Umgang mit Neuer Musik. Und sie fehlen ihr nach wie vor. „Es gibt bei uns nichts über das Klangforum hinaus." Was war eigentlich Pia Palmes Zugang zum elektronischen Mai? „Der Impuls ging von Gina aus. Sie hat zu mir gesagt: Es gibt soviele gute Komponistinnen, machen wir was! Gina ist ein äußerst inspirierender Mensch - aber chaotisch! Zusammen sind wir ein geniales Team aus Emotion und Intellekt!" Und an welcher Stelle war der Übergang von der Absichtserklärung zur konkreten Durchführung? „Die Zusammenarbeit hat sich schnell intensiviert, weil wir überraschend früh Subventionszusagen erhielten. Da konnten wir dann gar nicht mehr zurück."

Seit 2007 vergebt ihr Kompositionsaufträge und organisiert zugleich die Uraufführung der Auftragswerke, verstehe ich das richtig? „Ja, e_may vergibt allein jährlich fünf bis sechs Kompositionsaufträge", erklärt Pia Palme, "die derzeit mit je 1.500 Euro dotiert sind. Und e_may honoriert zusätzlich die Uraufführungen." Der Nachsatz zur Hausübung: "Nenne mir ein anderes Festival, das so etwas in so offener Form wie e_may macht! Wir vergeben also nicht nur Gigs, das ist der große Unterschied. Das Honorar für die Gigs gibt's bei uns zusätzlich!" Darüber hinaus, macht sie geltend, könne man nach vier Jahren e_may nicht mehr unbedingt von einer Eintagsfliege sprechen.

Nach welchen Kriterien wird eigentlich die Auswahl der Komponistinnen und der Interpretinnen getroffen? Gina Mattiello: „Anfänglich gingen wir von jenen Komponistinnen aus, die wir aus der Szene kannten, die also längst keine Unbekannten mehr sind und die in den Grenzbereichen von Komposition, Elektronik und Improvisation arbeiten - an einer eher ungewöhnlichen Schnittstelle. Wir hatten das Gefühl, dass ein gemeinsames Auftreten mehr Aufmerksamkeit schafft -und ich glaube, da lagen und liegen wir richtig. Für uns ist das auch ein fortwährendes Entdecken, und wir lassen uns da von Komponistinnen und Musikexpertinnen gerne Vorschläge machen. So ist letztes Jahr die sehr starke Kooperation mit dem IMA und vor allem mit Elisabeth Schimana und Eliane Radigue entstanden; und in der Folge die Kompositionsaufträge an Elisabeth Schimana und Andrea Sodomka u.a."

„Das Programm mit Eliane Radigue war eigentlich ein wahres Luxusprogramm!", bekennt Pia Palme und zeigt sich nach wie vor begeistert von der gelungenen Kooperation mit Elisabeth Schimanas IMA Institut für Medienarchäologie, speziell über dessen Vorjahrsprogramm „Zauberhafte Klangmaschinen" und den damit verbundenen Österreichbesuch der Elektronikpionierin Radigue. - Zur Erinnerung: Die Katalogbuch-Autorin Cordula Bösze schrieb damals übrigens eine dreiteilige „Zauberhafte Klangmaschinen"-Serie in freiStil.

Am 28. und 29. Mai steht sohin das 4. e_may-Festival am Programm. Wer wird daran teilnehmen? „Dieses Jahr wollen wir den Fokus auf die Komponistinnen Joanna Wozny, Judith Unterpertinger, Katharina Klement, Marianna Tscharkwiani, Sophie Reyer und Pia Palme setzen. Da uns eine gewisse Kontinuität wichtig ist, laden wir auch immer wieder Künstlerinnen ein, die bereits im Festival aufgetreten sind, sich in anderen Konstellationen zu präsentieren - dieses Jahr erstmals in Zusammenarbeit mit Phace Contemporary Music (vormals ensemble on_line) & dem Ensemble Platypus."

„Geniales Team aus Emotion und Intellekt"

Was waren eure ursprünglichen Motive für e_may? Langeweile kann's ja eher nicht gewesen sein. Schließlich stehst du, Gina, als Schauspielerin und Vokalistin ebenso unter Zeitnot wie du, Pia, als Musikerin und Komponistin? Wie habt ihr euch gefunden, und warum habt ihr euch das angetan? Mattiello: „Ich sehe mich eher als Stimmperformerin, weniger als Vokalistin. Mir ist aufgefallen, dass Komponistinnen in den neuen Musik Programmen weniger prominent vertreten sind, und deshalb habe ich Pia Palme dazu ermuntert, gemeinsam eine Plattform zu schaffen, um neue & elektronische Musik von Frauen aufzuführen.  Mit dem Wachsen des Festivals wird natürlich auch die Organisation wesentlich umfangreicher, also haben wir uns für dieses Jahr eine dritte Person, Caroline Hofer, ins Boot geholt."

„Wir vagabundieren, weil wir so ruhe- und rastlos sind"

Wie spielt sich so ein Festival von euch ab? Ihr sucht die Komponistinnen und Interpretinnen aus, ihr sucht den passenden Ort dafür aus, ihr sucht eine Moderatorin aus (seit dem Vorjahr die Musikwissenschafterin und Publizistin Nina Polaschegg, die auch für freiStil schreibt). Hab ich was vergessen? Mattiello:„Kontinuierliche Zusammenarbeit ist uns wichtig. Das Miteinander ist ja das Schöne - auch dass man sich gegenseitig bereichert. Nina Polaschegg öffnet durch die Gespräche mit den Künstlerinnen einen besondern Raum der Auseinandersetzung mit den neuen Werken. Sie gestaltet auch für Ö1 „Zeitton"-Sendungen. Das Festival hat keinen fixen Ort. Wir vagabundieren, weil wir so ruhe- und rastlos sind. Letztes Jahr waren wir im Neuen Saal im Konzerthaus, wo wir im Rahmen des Veranstaltungszyklus Im Loth aufgetreten sind. Dieses Jahr sind wir wieder im KosmosTheater, wo die Akustik ausgezeichnet ist und uns das Haus sehr gute Festivalbedingungen bietet." Fürs KosmosTheater spreche vor allem die frei gestaltbare Bühne, sagt Palme, da komme das speziell in Auftrag gegebene Raumdesign am besten zur Geltung. Auch voriges Jahr im Konzerthaus sei das möglich gewesen, da haben die bildenden Künstlerinnen Armin Anders und Velli Vandulaki den Raum. Heuer sorge Elisabeth Kousal für die passende Raumgestaltung im KosmosTheater.

Kann man nach drei aktiven Festivaljahrgängen bereits von mittel- bis langfristigen Folgewirkungen einzelner Programmpunkte sprechen? Palme: „Ja, sicher. Die Subshrubs (Castello/Osojnik/Klement/Roisz, Anm.) zum Beispiel haben durch e_may ein Programm erarbeiten können, mit dem sie mehr als ein Jahr lang getourt sind. Das ist echte Aufbauarbeit. Das sieht man von außen nicht, weil wir viel zu bescheiden aufgetreten sind. Wir haben bis jetzt beispielsweise nicht bedacht, dass die Werke bei weiteren Aufführungen den Zusatz ‚Kompositionsauftrag e_may‘ tragen könnten. Deshalb weiß man‘s nicht."

Ist es eigentlich ein Problem, dass ihr auch beide beim Festival auftretet? Aus Gründen der Optik und der Mehrfachbelastung? Palme: „Wir haben das natürlich diskutiert. Vor allem die Doppelbelastung kann ab und zu zum Problem werden." Aber mit Gina als Interpretin und Pia als Komponistin hätten sie ja bereits die perfekte Arbeitsteilung im Team. „Und wegen der Optik machen wir uns nicht solche Sorgen. Der Luc Bondy macht sich zum Beispiel auch keine, wenn er im eigenen Festival Regie führt."

„Expansion in die Bundesländer"

Fragt sich, ob der Aufwand jedes Jahr leistbar ist - oder sich nicht früher oder später eine biennale oder ähnliche Lösung aufdrängt, oder? „Ja eh, einstweilen bleiben wir beim Jahresrhythmus", sagt Palme, „wenigstens bis 2011. Dann feiern wir unsere ersten fünf Jahre." Danach werde man weitersehen. Apropos weitersehen: Welche Perspektiven haben Mattiello & Palme für ihr Festival? Beziehungsweise welche Wünsche hegen sie? „Mein Wunsch wären ausgiebige Kooperationen mit den Bundesländern", sagt Pia Palme. Also die e_may-Expansion auf ganz Österreich, so in etwa wie die Jeunesse? „Ja, warum nicht? Wobei ich nicht weiß, ob wir eine ähnliche Organisation wollen. - Aber es bleibt ohnehin momentan zu wenig Zeit für solche Utopien. Was ich aber schon in Zukunft vermehrt umsetzen möchte, ist zeitgenössisches Musiktheater. Das wäre mir wichtig!"

Führt man sich abschließend all diese vielfältigen, aufwändigen, fast luxuriösen Bestrebungen, ihre bisherigen Umsetzungen und die Zukunftspläne zu Gemüte, liegt aus gegenwärtiger Sicht die Bilanz nahe: e_may schön und gut, aber wer soll diese Ambitionen, diese ganze experimentelle, Nischen- oder, noch um ein paar Zentimeter weiter vereinfacht gesagt, schwierige Musik finanzieren? Wer stellt die Rahmenbedingungen dafür her - in Zeiten, da es vorbei ist mit der Farbenpracht und nur mehr der Rotstift angesetzt wird? Gina Mattiello: „Da kann ich nur eins sagen: Es ist extrem schwierig, aber wir haben uns eine Messerspitze an Idealismus und Kühnheit bewahrt. HélèneCixous sagt: Die Frauen müssen in der Geschichte bleiben. Ich füge dem hinzu: Und in der Gegenwart!

e_may-Auftragskompositionen und ihre Interpretinnen:

2007: Sophie Reyer „stopfleber"; Gina Mattiello, Pia Palme, Michaela Grill, Sophie Reyer. Clementine Gasser, „emotion_9"; Clementine Gasser, Diego Mune, Eduardo Valdes. Marianna Tscharkwiani, „ASPHIXIA"; Marianna Tscharkwiani, Gina Mattiello, Eduardo Valdes.Pia Palme & Electric Indigo, „BUSTING OLIFANT"; Pia Palme, Electric Indigo, Michaela Grill. Pia Palme, Electric Indigo & JSX, „ORLANDO FURIOSO", Pia Palme, Electric Indigo, JSX, Michaela Grill.
2008: Elisabeth Flunger, „von hier nach dort und wieder zurück"; Elisabeth Flunger, Ute Völker.  Eva Reiter, „Rohrbruch"; Eva Reiter, Ludwig Bekic, Martin Brandlmayr. Pia Palme, „Reports from Mariana Trench - Trieste Deep"; Robert Buschek, Pia Palme, Joke Lanz, Gina Mattiello, Sophie Reyer. Pia Palme, Live-Musik zum Stummfilm ALAYA von Nathaniel Dorsky; Pia Palme, Johann Lurf. Marianna Tscharkwiani, „Fosziliation"; Gina Mattiello, Nicholas Charkviani, Joke Lanz, Marianna Tscharkwiani. Clementine Gasser, „SECRET LOVE"; Clementine Gasser, Mikolaj Trzaska, Joachim Roedelius. SUBSHRUBS: Angelica Castello, „Alice", Maja Osojnik, „doorways 1", Katharina Klement, „chaotic bands in canonical form", Billy Roisz, „Ameba"; Angelica Castello, Katharina Klement, Maja Osojnik, Billy Roisz.
2009: IMA fiction Portait #04 Eliane Radigue; Video; Emmanuel Holterbach, „Acoustic Phenomena"; Pia Palme, „AX. WHO", Toshio Nakae, Yoshie Maruoka, Gen Seto, Velli Vandulaki, Alexander Eberhard, Margarethe Deppe, Bernhard Ziegler, Electric Indigo, Pia Palme, Judith Unterpertinger. Andrea Sodomka, „The Broken Heart Suite"; Heidelinde Gratzl, Lisa Brandstätter, Andrea Sodomka. Elisabeth Schimana, „Höllenmaschine", Manon Liu Winter, Gregor Ladenhauf.

 

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