invisibile titelblatt bearb 400

in/visibile quasi un monologo circulare (gleichsam ein kreisender Monolog) bezeichnet den Verlauf eines Abends zwischen Klingen und Schweigen: in Gebilden von hoher Ausdruckskraft, Virtuosität und Klarheit, in sorgfältig ausgehörten Gesten an der Grenze des Hörbaren.

Von der Vorstellung des Klanges als dynamisches, atmendes Wesen (Giacinto Scelsi) zu einem Stück, das sich immer mehr in den Klangkosmos eines Tones hinein bewegt, bis schließlich der Raum selbst, indem sich dieser Ton ausbreitet, in den Mittelpunkt rückt. Von immer dichteren Klangaktionen aus denen sich Pulsationen herauslösen, die durch heftige Akzente gebrochen werden, und um später zu fragilen Klangaktionen zurückzufi nden. (Peter Jakober). Oder von geisterhaften Flageoletts, flüchtigen Klängen hin zu Materialmetamorphosen, wo Erklingendes addiert oder verkürzt wird, durch neues Material ergänzt oder von diesem interpoliert, atemlos am Ohr des Zuhörers vorbei- flieht. Und einem Haiku, das sich in immer neuen Variationen bricht (Ferdinand Schmatz), begleitet von filigran bespielten Orgelpfeifen,Elektronik und Violineklängen über Sprache, die asignifikant benutzt, in Sequenzen vibriert und sich unerhörten, inneren Intensitäten öffnet (George Aperghis)

 

KOMPOSITIONEN von Peter Jakober, Klaus Lang, Salvatore Sciarrino, Georges Aperghis, Giacinto Scelsi

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